Einfache Buchführung für Kleinunternehmer

Eine einfache Buchhaltung für kleine Unternehmen

Die Grundlagen der einfachen Buchhaltung für Selbständige. In diesem Fall genügt eine einfache Bilanzierung in Form einer Gewinn- und Verlustrechnung. Die Buchhaltung ist viel einfacher als die doppelte Buchhaltung. Mit Hilfe einer Überschuss-Gewinn- und Verlustrechnung können kleine Unternehmen oder Selbstständige ihren Gewinn in einfacher Form berechnen.

Kleingewerbetreibende - was muss die Tagesbuchhaltung ausmachen?

Danke für die Beantwortung. Ich habe die allgemeine Buchführung schon während meiner Ausbildungszeit erlernt, mein Hauptproblem ist die Kleinunternehmerregel. Weil ich das Geld meines Kosmetik-Studios natürlich für meinen Unterhalt benötige, wird es nach fast jedem Geld auch einen privaten Abzug gibt, und so stelle ich mir jetzt natürlich die Fragen, ob das alles dann mit Belegen ausgelastet ist.... und wenn nicht, wie dann?

lch dachte, ich mache für jeden einzelnen angefangenen Tag eine Gewinn- und Verlustrechnung. Hier notiere ich meine Einkünfte, sowie die Kosten, sowohl von der Registrierkasse als auch vom Bankkonto, alles individuell mit Zeitangabe. Danach notiere ich 60 ? für das Einkommen. Unmittelbar danach, wenn ich (privat) weitere 60 abhebe, da ich das nötige Kapital für meinen Unterhalt benötige.

Dies würde heißen, dass das Kassabuch dann fast immer bei Null liegt, da ich die Einkünfte danach wieder herausnehme. Was die Bundessteuerbehörde wohl damit machen wird? Er kann nicht einmal meine Monatsumsätze oder -überschüsse aus dem Kassabuch wiedererkennen.

Dahinter kann ich jeden Montag die Einnahmen der veräußerten Therapien und die anfangs sowieso sehr geringen Kosten, sowie die Abrechnung des Firmenkontos ablegen und dann ist alles sichtbar, was sichtbar sein muss.

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Wie wird Buchhaltung geführt? Buchhaltung mit doppelter oder einfacher Erfassung? Buchhaltung: Warum "buchen"? Buchhaltung: Warum "doppelt"? Zuerst die gute Nachricht: Freelancer und Kleinhändler können sich die Buchhaltung im einfachen Falle nahezu vollständig ersparen. Nach § 4 Abs. 3 Einkommensteuergesetz (EStG) können sie den "Überschuss der betrieblichen Erträge über die betrieblichen Aufwendungen" als steuerpflichtiges Einkommen ausweisen.

Aus diesem Grund wird die einfache Rechnungslegung auch als "Ertragsüberschussrechnung" (EÜR) bezeichnet. 2. Anmerkung: Wenn Sie sich für die Doppelbuchhaltung entschieden haben, können Sie die Erleichterungen der Gewinn- und Verlustrechnung nicht mehr in Anspruch nehmen. Im Falle einer eventuellen Betriebsprüfung kann der Wirtschaftsprüfer Einsicht in Ihre Buchhaltungsunterlagen einfordern. Noch eine Anmerkung: Wer Buchhaltungs-, Steuer- und Buchhaltungssoftware, Kassen und andere EDV-gestützte Hilfen nutzt, muss in jedem Falle die "Grundsätze für die ordnungsgemäße Verwaltung und Speicherung von Geschäftsbüchern, Akten und Dokumenten in elektronischem Format und für den Datenzugriff" (GoBD) einhalten.

Die Betriebserträge und Betriebsaufwendungen bilden den Schwerpunkt der Gewinnberechnung nach dem Ertragswertverfahren. Für die EÜR ist das in 11 EGV verankerte Zu- und Abgangsprinzip maßgebend: Das Betriebsergebnis ist der tatsächliche Mittelzufluss (Mittelzufluss und -abfluss bzw. -abfluss) im jeweiligen Geschäftsjahr. Die betrieblichen Aufwendungen sind die tatsächlich im jeweiligen Geschäftsjahr erfolgten Abflüsse (zahlungsunwirksame und zahlungsunwirksame Zahlungen/Ausgänge).

Wichtiger Hinweis: Eine verursachergerechte Aufteilung des Zahlungsverkehrs auf bestimmte Wirtschaftsjahre ist im Zusammenhang mit der Erlösminderungsrechnung nicht erwünscht. Grundsätzlich reicht es aus, kontinuierlich Dokumente über Ihre Erträge und Aufwendungen zu erfassen und zu speichern (z.B. in einer Akte). Steuerrelevante Dokumente sind vor allem die für das Verstehen von Erträgen und Aufwendungen notwendigen Eingangs- und Ausgangsrechnungen, der Kontoauszug Ihres Betriebskontos, Kassenbons und Kassenbons, ein- und ausgehende Wirtschaftsbriefe (einschließlich E-Mails und Faxe).

Ein einfaches Dokumentenablagesystem, das für viele Freelancer und Kleinhändler vollkommen ausreichend ist, kann z.B. mit einem dreigeteilten Ordner eingerichtet werden. ZurÃ?ck zur Buchhaltung ohne BÃ?cher: Die systematischen Regelungen machen die EinnahmenÃ?berschussrechner fÃ?r die klassischen Dokumentenablage nicht erforderlich. Sofern das Betriebsergebnis 17.500 EUR pro Jahr nicht übersteigt, kann der Gewinn auch ganz informell ermittelt werden.

Ist das Einkommen höher als dieses, so ist die Gewinn- und Verlustrechnung auf dem offiziellen Formular "Anhang EÜR" zu erstellen. Die Einteilung Ihrer Erträge und Aufwendungen in diese Rubriken während des Jahres ist nicht obligatorisch. Zusätzlich zu den planmäßigen Abschreibungsbeträgen gibt es bei der EÜR noch einige weitere Abweichungen vom Prinzip des Jahreszuflusses und -abflusses: 10 Tage zum Jahreswechsel: "Regelmäßig wiederkehrende Leistungen ", die innerhalb eines Zeitraumes von 10 Tagen vor oder 10 Tagen nach Ende eines Geschäftsjahres dem Jahr, zu dem sie ökonomisch zählen, zuordenbar sind.

Mieten, Versicherungsleistungen, wichtig: Sie sind nicht dazu gezwungen, Ihre regelmäßigen Leistungen dem entsprechenden Geschäftsjahr zu unterordnen. Abweichend vom strikten Zu- und Ablaufprinzip sind auch die nachfolgenden Zahlungsvorgänge zu beachten: Im Falle von Schecks wird die Übergabedauer als Zu- oder Abgang (= Zu- oder Abgang) betrachtet. Eine der wichtigsten Ausnahmen vom einfachen Zu- und Ablaufprinzip sind die so genannten Wertminderungen - auch Verschleißabschreibungen (Abschreibungen) genannt.

Background: Langlebiges Vermögen kann oft jahrelang für operative Aufgaben genutzt werden. Daher können ab einem gewissen Betrag (in der Regel 410 EUR netto) die Anschaffungs- und Herstellkosten nicht auf einmal im Jahr der Beschaffung oder Produktion als Betriebskosten verrechnet werden. Genau dieser Wertminderungsaufwand durch Verschleiß während der Nutzungsphase wird als Abschreibungen bezeichne.

Zu den allgemeinen Abschreibungsregeln des Steuergesetzes siehe 7 Einkommenssteuergesetz (EStG) unter der Rubrik "Abzug bei Verschleiß oder Vermögensverminderung". Abzug für Verschleiß (= Abschreibung) ist daher auch der steuerliche Fachausdruck für Abschreibung mögliche Skontoabzüge. Die Herstellkosten bilden in diesem Falle die Grundlage für die Berechnung der Amortisation.

Ein Spezialfall ist die Übertragung von gebrauchtem privatem Vermögen aus dem privaten in das betriebliche Vermögen. Das Deponieren von Fahrzeugen, Möbeln, Einrichtungsgegenständen, Werkzeugen, Geräten und anderen technischen Infrastrukturen, die zunächst im Privatbesitz waren, ist vor allem bei der Firmengründung durchaus üblich. Die Ermittlung des Restwertes ist altersabhängig: Wenn Sie eine abschreibbare Anlage in den ersten drei Jahren nach ihrem Erwerb auf Betriebsanlagen übertragen, geben Sie den fortgeschriebenen Restbuchwert als Fortführungswert an (= originäre Anschaffungs- oder Herstellkosten abzüglich der zuvor ermittelten planmäßigen Abschreibung über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer).

Dies ist der Wert, "den ein Käufer des gesamten Unternehmens als Teil des gesamten Kaufpreises für den einzelnen Vermögenswert erfassen würde". Von der Verpflichtung, die Abschlusskosten über die Mehrjahresnutzung zu verteilen, gibt es aus praktischen Erwägungen eine wesentliche Ausnahme: Geringwertige Anlagegüter (LVA) bleiben ebenfalls länger im Betrieb und werden über das Jahr hinaus ausgenutzt.

Abschreibbare mobile Sachanlagen, deren Anschaffungs- und Herstellkosten bzw. deren Einbringungswert 410 EUR (netto) nicht übersteigt. Arbeitet ein Endgerät nur mit einer bestehenden Anlage (z.B. einem Zusatzgerät wie einem PC-Drucker) zusammen, ist eine sofortige Abschreibung des GWG-Wertes im Zugangsjahr nicht möglich: Der Erwerb steigert nur den Gesamtwert des Hauptgerätes (der Druckertreiber ist der PC) und damit die Abschreibung für die Restbuchwert.

Sie sind an die Wahl der 410 -Euro-Grenze oder des GWG-Sammelpools für ein Jahr gebunden. 2. Wenn Sie sich für die GWG-Sammelposten entschieden haben, gelten die klassischen Abschreibungen über die betriebsgewöhnliche Lebensdauer im jeweiligen Geschäftsjahr nur für Anlagen mit einem Netto-Wert von mehr als einem Jahr. Ausgenommen hiervon sind kleine Unternehmen, die nach 19 Umsatzsteuergesetz nicht zum Vorsteuerabzug berechtigt sind:

In Ausnahmefällen können Kleinunternehmer ihre Abschreibung auf den Bruttobetrag stützen. So kann ein Handy mit einem Wert von netto 400 EUR bereits im Jahr der Beschaffung vollständig als Betriebsaufwand betrachtet werden, obwohl der Betriebsaufwand mit 476 EUR (400 EUR + 19% MwSt. = 476 EUR) die GWG-Grenze von 410 EUR weit übersteigt!

Abhängig davon, ob Sie sich für die GWG Sofortabschreibung oder den GWG Sammelposten entschieden haben, beginnen die klassischen Abschreibungen bei Anschaffungs- oder Herstellkosten von über EUR 410 bzw. EUR1000. Der Grundsatz ist ganz einfach: Die Anschaffungs- oder Herstellkosten müssen über die "normale Nutzungsdauer" verteilt werden. Der Gesamtbetrag der Akquisitionskosten beträgt EUR 30.000.

Nach der " Abschreibungstabelle für generell nutzbare Vermögenswerte " liegt die Nutzungsdauer von Personenkraftwagen bei 6 Jahren. Daraus resultiert ein konstanter Wertminderungsbetrag von ca. EUR 30000 / 6 = EUR5000 im Jahr. Der " konstante Abschreibungswert " kommt streng genommen nur dann zur Anwendung, wenn der entsprechende Vermögenswert im Jänner erworben wird. Im Erwerbsjahr 9/12 von 5000 EUR = 3.750 EUR, im Vorjahr 1.250 EUR.

Besonders wichtig für Überschussrechner sind die Sonderabschreibung der KMU: Klein- und Mittelbetriebe (EÜR: Gewinne bis zu EUR 10.000,-; Wirtschaftsprüfungsgesellschaften: auf die Anschaffungs- und Herstellkosten der abnutzbaren beweglichen Anlagegüter bis zu 20 v. H. als Sonderabschreibung an. Gleiches trifft auf Gebrauchtgeräte, Kraftfahrzeuge, Werkzeuge zu.

Output-Abschreibung: Anstelle der normalen wirtschaftlichen Lebensdauer basiert diese Art der Abschreibung auf dem tatsächlichen anteiligen Verschleiß der Anlage in Gestalt von Laufzeiten, Ausbringungseinheiten oder anderen techn. Danach können 3/10 der Anschaffungs- und Herstellkosten von jährlich EUR 2.000 (= EUR 6.000) abgewertet werden. Abschreibung für außerordentliche Abnutzung: Wird ein Vermögenswert unwiederbringlich zerstört, entwendet oder verloren oder geht anderweitig sein gesamter Wertverlust ein (= außerordentliche technisch-ökonomische Abnutzung), kann der noch nicht amortisierte Teil der Anschaffungs- oder Herstellkosten (= Restbuchwert) im Jahr des Schadenseintritts in voller Höhe wertberichtigt werden.

Der außerordentliche ökonomische Verschleiß ist jedoch nicht nachweisbar. Lesetipp: Detaillierte Infos zum Themenbereich Abschreibung gibt es auf unserer Partner-Seite "Abschreibung.de". Über die aktuelle Anzahl der privaten Abhebungen und Einzahlungen wird im Regelfall im EÜR nicht berichtet. Ausgenommen hiervon ist jedoch, wenn die Jahreszinssumme über 2.050 EUR liegt.

Denn im Gegensatz zu privaten Kontokorrentkrediten oder Krediten können Betriebszinsen aus steuerlichen Gründen als Betriebsausgabe in Anspruch genommen werden. Die Steuerersparnis ist nicht mehr so einfach: Sobald pro Haushaltsjahr mehr als 2.050 EUR an Fremdkapitalzinsen eingefordert werden, benötigt das Steueramt Informationen über die Höhe der privaten Abhebungen und Einlagen während des Jahres.

Gewinnbestimmung: Die offizielle "EÜR-Anlage" Wie bereits zu Beginn erwähnt: Ist das jährliche Betriebsergebnis größer als 17.500 EUR, muss die Abrechnung der Überschüsse auf dem offiziellen Formular "EÜR-Anlage" vorgenommen werden. Das aktuelle EÜR-Formular (für das Haushaltsjahr 2016) kann auf der Website des Bundesministeriums der Finanzen eingesehen werden. Weil für die Übertragung eine digitale Unterschrift benötigt wird, ist eine Steuer- oder Buchhaltungssoftware mit Elster-Schnittstelle vonnöten.

S. 1: Informationen zum laufenden Geschäftsbetrieb, Betriebsergebnis und Abschreibung, S. 2: Betriebskostenerfassung, S. 4: "AVEÜR-Anlage", geben Sie beispielsweise den Gegenwert Ihres Firmenwagens oder Ihrer IT-Hardware und Büroeinrichtung ein. Linien 11 und 12: Verkaufserlös als Kleinunternehmer, Linie 13: Verkaufserlös (= Nettobeträge) als land- oder forstwirtschaftlicher Unternehmer, Linie 14: Verkaufserlös (= Nettobeträge) als Selbständiger und Handwerker, Linie 15: Verkaufserlös befreit von der Umsatzsteuer (= Nettobeträge) als Selbständiger und Handwerker, Linie 16:

Teil der Telefon- und Internetkosten, Entnahme von Waren für den Privatverbrauch ), Linie 21: Rücklagenauflösung, Linie 22: Gesamtbetriebskosten. Seien Sie nicht überrascht: Obwohl die Mehrwertsteuer als "transitorischer Posten" betrachtet wird, sind die Mehrwertsteueranteile Ihres Einkommens und die Vorsteuererstattungen in der Ertragsüberschussrechnung enthalten. Weil jedoch Ihre eigenen Mehrwertsteuerzahlungen an Zulieferer und Leistungserbringer (= Vorsteuer) und Ihre Umsatzsteuervorauszahlungen an das Steueramt als Betriebsausgabe betrachtet werden, führt dies in der Regel zu einem Null-Summenspiel.

Der Zeitpunkt der Zahlung ist immer entscheidend: Da für die EÜR das Zu- und Abgangsprinzip zutrifft, kann es im Einzelnen dazu kommen, dass der Saldo aus Umsatzsteuereinnahmen und -ausgaben für ein Geschäftsjahr nicht auszugleichen ist. Die Betriebskosten tragen Sie am Ende der Seiten 1 und 2 in die Zeile 23 bis 65 des Formulars EÜR ein:

Linien 25 bis 27: Aufwendungen für den Erwerb von Waren, Dienstleistungen und Personal, Linien 28 bis 36: Abschreibung, Linien 37 bis 39: Mieten und andere Betriebskosten, Linien 40 bis 52: andere Betriebskosten (insbesondere Telekommunikations-, Reise-, Schulungs- und Beraterkosten, Versicherung, Beiträge, Honorare, Werbungskosten, Zinsen auf Schulden, Vorsteuerzahlungen an andere Gesellschaften, Mehrwertsteuerzahlungen an das Steueramt und die Rückstellungsbildung), Linien 53 bis 58:

beschränkte abzugsfähige Betriebskosten und Gewerbeertragsteuer (insbesondere Schenkungen, Verpflegungskosten, zusätzliche Verpflegungskosten für Dienstreisen, Studiengebühren und Gewerbesteuer), Linien 59 bis 64: Kfz- und sonstige Reisekosten, pauschale Reisekosten für Reisen zwischen Wohnort und Unternehmen sowie Familienheimreisen. Hier wird die Summe aller aktuellen Betriebskosten eingetragen: Wichtig: Natürlich sollten Sie so viel wie möglich auf die korrekte Aufteilung Ihrer Betriebskosten auf die entsprechende Spesenzeile achten.

Wenn Sie dagegen eine einzelne Kostenstelle irrtümlich umsortieren (z.B. die Reisekosten für Ihre Dienstreisen in Linie 41 statt in Linie 61 eingeben), wird Ihre Einnahmenüberschussberechnung nicht vollständig aufgehoben. Ein echter Streit zwischen den Steuerbehörden und den Steuerzahlern wird jedoch durch nicht abziehbare Ausgaben, nur begrenzte absetzbare Betriebskosten und einige andere übliche Fragen des Zweifels verursacht die Lebenshaltungskosten, Geldbußen.

Bestechungsgelder sind auch keine Geschäftskosten! Bußgelder, Bußgelder und Mahngebühren ( "Bußgelder"), Verzugszinsen, Kosten für Jagen oder Fischen, für Segelyachten oder Motoryachten! Der oben genannte EStG-Pass enthält auch die gesetzliche Grundlage für Geschäftsausgaben mit eingeschränkter Abzugsfähigkeit, die im offiziellen EÜR-Formular in den Linien 53 bis 58 sowie zu entnehmen ist:

Schenkungen sind bis zu einem Wert von 35 EUR pro Empfänger und Jahr abzugsfähig. Besondere Bestimmungen gelten für Mitarbeiter. Für die Verpflegung während einer Dienstreise sind nur die in 9 Abs. 4a ESPG aufgeführten Pauschalen abzugsfähig (24 EUR pro Tag bei ganztägigem Fernbleiben, 12 EUR am An- und Abreisetag sowie an anderen Tagen bei mind. 8 Stunden Abwesenheit).

Sämtliche sonstigen Reise- und Nebenkosten (z.B. Reisekosten mit Firmenwagen, Taxi, öffentliche Verkehrsmittel, Unterbringungskosten, Parkplatzgebühren, Gepäckbeförderung, Telefon- und Internetkosten usw.) werden generell als Geschäftsaufwand erfasst. Das Steueramt anerkennt die Raum- und Sachkosten eines häuslichen Arbeitsraumes bis zu einem Höchstbetrag von 1.250 EUR, sofern kein anderer (Büro-)Arbeitsplatz für geschäftliche Tätigkeiten zur Verfügung steht.

Gewerbesteuerliche Aufwendungen werden seit der Unternehmenssteuerreform 2008 nicht mehr als Aufwand erfasst. Auf dem EÜR-Formular sind daher nur Zuzahlungen für Geschäftsjahre vor dem 31.12.2007 enthalten. Hinweis: Die Gewerbeertragsteuer kann auf die Einkommenssteuer von Einzelunternehmen und Personenhandelsgesellschaften außerhalb der tatsächlichen Gewinnberechnung seit 2008 angerechnet werden!

Wie bei den Mitarbeitern wird nur die Pauschale von 30 Cents pro Kilometer als Aufwand für die Fahrt zwischen Haus und Geschäft erfasst. Wenn Sie mit einem Firmenwagen fahren, müssen Sie zunächst die von Ihnen geforderten Kfz-Kosten proportional von Ihren Betriebskosten einbehalten. Betriebliche Aufwände werden erst in dem Jahr erfasst, in dem sie anfallen.

Bei einem IAB können Sie unter gewissen Bedingungen bei der Ermittlung Ihres Gewinns Aufwendungen für zukünftige Investitionen beanspruchen, ohne einen einzigen Pfennig gezahlt zu haben! Bis dahin entscheiden Sie, für welche Ziele Sie die Finanzmittel des IAB bereitstellen. Grundbesitz (= unbewegliches Vermögen ohne Heimarbeitsplatz), Heimarbeitsplatz, immaterielles Vermögen, bewegliches Vermögen (ohne GWG), Kollektivgüter, Umlaufvermögen: Innerhalb der Obergruppen gibt es weitere Untergruppen: "bewegliches Vermögen (ohne GWG)" wird in "Fahrzeuge", "Büroausstattung" und "Sonstige" unterteilt.

Im Gegensatz zum herkömmlichen Anlagenspiegel sind die Angaben zu den einzelnen Vermögenswerten in der Regel im EÜR-Anlagenspiegel nicht sichtbar. Hinweis: Nicht bilanzierende Selbständige und Kleinunternehmer müssen keine separate Vermögensaufstellung haben. Es liegt in Ihrer Hand, ob Sie auch diese Tabellen in differenzierter Weise aktualisieren, indem Sie die geplanten und außerordentlichen Abschreibungen, allfällige Sonder- und Wertaufholungen und den daraus entstehenden Restbuchwert für jedes Geschäftsjahr fortlaufend erfassen.

Für Freiberufler und kleine Unternehmen mit überschaubarem Geschäftsvermögen können diese Größen jedoch bei Bedarf auch rückwirkend aus den Gewinnberechnungen der Einzeljahre übernommen werden. Erstens: Mit dem "Gesetz zur Steuermodernisierung " wurden die Fristen für die Erstellung von Erklärungen in der Regel um zwei weitere Monate verschoben: Die Frist für die Erstellung von Erklärungen zur Einkommen-, Gewerbe- und Mehrwertsteuer ist somit der Stichtag für den Ablauf des folgenden Jahres bis einschließlich des Steuerjahres 2017 (= Einreichung der Erklärung ab 2018).

Falls ein Steuerexperte Ihre Steuermeldung ausarbeitet, haben Sie bis zum nächsten Jahr noch Zeit. Die Abgabefrist für Einkommen-, Gewerbe- und Mehrwertsteuer ist ab dem Jahr 2018 (= Vorlage der Steuermeldung ab 2019) der Stichtag für die Erstellung der Einkommen-, Gewerbe- und Umsatzsteuermeldung der Kalenderjahres. Falls ein Steuerexperte Ihre Steuermeldungen ausarbeitet, dürfen diese erst Ende des nächsten Monats des folgenden Monats beim Steueramt eingehen.

Ihre Steuerberaterin oder Ihr Berater kann bis zum 31. Dezember 2020 Ihre Einkommensteuererklärung für 2018 abgeben! Die folgende Übersicht zeigt, welche Meldungen und "Vermögenswerte" beim Steueramt eingereicht werden müssen und mit welchen Mitteln: Selbständige und Gewerbetreibende müssen nun ihre geschäftlichen und persönlichen Meldungen auf elektronischem Wege abgeben - und zwar "nach behördlich vorgeschriebenen Datensätzen per Datenfernübertragung".

Hinweis: Auf die Verpflichtung zur Datenübermittlung auf elektronischem Wege kann in Ausnahmefällen verzichtet werden, wenn "die Datenfernübermittlung für den Steuerzahler ökonomisch oder menschlich nicht vertretbar ist". "Auf der anderen Seite ist die beglaubigte Fernübertragung von Daten für Umsatzsteuer-Voranmeldungen und Einkommensteuererklärungen obligatorisch, so dass die meisten Selbständigen und Unternehmen bereits über die für die beglaubigte Übertragung notwendige digitale Unterschrift verfügen (z.B. das kostenfreie Elster-Basis-Zertifikat).

Falls die ausgewählte Übertragungsmethode eine digitale Unterschrift vorsieht, ist es zweckmäßig, alle Steuermeldungen und zugehörigen Anhänge zu unterzeichnen. Praxistipp: Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Übertragung von Umsatzsteuer-Voranmeldungen, Überschuss-, Einkommens-, Gewerbe- und Umsatzsteuer-Berechnungen mit der kostenfreien offiziellen Steuersoftware "ElsterFormular" erhalten Sie auf unserer Partner-Website kleinwerbe. de im Abschnitt "Steuerpflichten": Buchhaltung und Steuern".

Überraschend für viele Firmengründer ist, dass die Bescheide der Unternehmer in der Regel auf eigenen Informationen und Kalkulationen beruhen. Profit von weniger als EUR 6.000. Selbst die " kleinen Unternehmen " in der nächst höheren Unternehmensgrößenklasse (Jahresumsatz bis zu 900.000 EUR und ein branchenabhängiger Ertrag von mehreren 100.000 EUR) werden nur alle 31 Jahre auditiert!

Keine Verharmlosung der Gefahr einer Betriebsprüfung: Wer seine Einnahmen und Aufwendungen mit Einnahmen belegen kann, die notwendigen Unterlagen ausfüllt, regelmässig wahrheitsgetreue Steuererklärung vorlegt, die anfallenden Abgaben fristgerecht zahlt,.... hat bereits die grössten Hindernisse durchschritten. Auch ihr Bestreben, den kleinsten Teil der ehrlichen Klein- und Kleinstbetriebe zu verdrängen, ist begrenzt.

Es gibt auch keine besonderen Anforderungen an die Erhebung zusätzlicher Steuermittel pro Prüfung: Die weit verbreitetste Befürchtung, dass selbst die kleinsten formalen Fehler zu entsetzlichen zusätzlichen Steuerzahlungen führten, ist daher meist gänzlich unberechtigt! "Die" Allgemeinen Betriebsprüfungen" von Selbständigen, Klein- und Kleinstbetrieben umfassen in der Regel die drei vergangenen Jahre, für die ein steuerlicher Bescheid liegt.

Von besonderer Bedeutung sind die Dokumente über Einnahmen und Aufwendungen, Kontenauszüge, laufende Datensätze sowie Vermögensregister und Kontrakte für grössere Transaktionen. Nach § 27b Umsatzsteuergesetz erfolgt die Umsatzsteuerprüfung "zur einheitlichen Ermittlung und Einziehung der Umsatzsteuer". ýNach § 146b AO wird die "Richtigkeit der Erfassung und Buchung von Geldeingängen und Barauslagen" durch eine Kassenprüfung überprüft.

Selbständige und kleine Händler mit kaufmännischem Grundwissen können ihre handhabbaren buchhalterischen und steuerlichen Pflichten sicher aus eigener Kraft ausfüllen. Bei den meisten Selbständigen ist es nicht sinnvoll, über alle wesentlichen steuerlichen Fragen auf dem neuesten Stand zu sein. Zudem bieten gute Consultants eine Steuerersparnis, die wesentlich über dem des Honorars liegt. Das Bundesministerium der Finanzen hat im November 2014 die "Grundsätze für die ordnungsgemäße Verwaltung und Speicherung von Bücher, Akten und Dokumenten in elektronischem Format und für den Datenzugriff" (GoBD) in einem BMF-Brief herausgegeben.

Der Einfluss der Rückstellung auf die Bilanzierungs- und Prüfungspraxis kann noch nicht exakt abgeschätzt werden. "Prinzipien für ordnungsgemäße computergestützte Abrechnungssysteme" (GoBS). Das GoBD regelt daher den Einsatz von Dokumenten, Akten und Protokollen. Jeder, der seine Akten und Akten mit Hilfe von EDV-Programmen und anderen EDV-gestützten Mitteln auf freiwilliger Basis ordnet, muss die GoBD-Vorschriften einhalten.

Welche Konsequenzen die GoBD - vor allem für Selbständige und (kleine) nicht buchführungspflichtige Unternehmen - hat, wird sich letztendlich erst nach Abschluss und Prüfung der ersten steuerlichen Außenprüfungen in den Jahren 2015 und 2016 erweisen. Die GoBD unterscheidet zwischen der Speicherung und Speicherung von Dokumenten auf der einen Seite und den Sätzen zur Ermittlung der Steuerbemessungsgrundlagen (z.B. Einnahmenüberschussrechnung) auf der anderen Seite.

Für kleine Gesellschaften sind die wesentlichen Anforderungen: Sie sind zur vollständigen und nachvollziehbaren Aufbewahrung elektronischer Dokumente von steuerlicher Bedeutung und zur korrekten elektronischen Erfassung verpflichtet: Alle steuerrelevanten Geschäftsvorgänge müssen unverzüglich erfasst (=gebucht) werden, Bargeschäfte müssen immer tagesgenau erfasst werden, bargeldlose Vorgänge müssen immer innerhalb von zehn Tagen erfasst werden: dies soll einen "Schwebezustand" verhindern.

Dies kann z.B. durch eine einfache zeitliche oder logische Dokumentenablage oder durch "eingabebereite Erstellung von Buchungsbelegen" (durch Numerierung bzw. Kennzeichnung oder Kontierung) erfolgen. Dokumente und die entsprechenden Einträge und Aufnahmen müssen klar und deutlich verknüpft sein, damit eine rasche Zuweisung möglich ist (z.B. Dokumente und Aufnahmen müssen vor nachträglichen Veränderungen geschützt werden).

Sie erfassen im einfachen Falle alle Eingangs- und Ausgangsrechnungen eines Geschäftsjahrs in zwei Dateiverzeichnisse und übernehmen die Dateien am Ende des Jahres auf einen nicht veränderbaren WORM-Datenträger (z.B. CD-ROM oder DVD). EDV-Programme und andere elektronische Hilfen zur Dokumentenerstellung (z.B. Ausgangsrechnungen), Dokumentenerfassung, -erfassung und Gewinnermittlung, Handelserträge, Umsatzsteuerbelastung und sonstige Betriebsergebnisse müssen GoBD-konform sein.

Es gibt auch keine spezifischen Verfahrensregeln, die für alle Industrien und Unternehmensgrößenverbindlichkeit haben.

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