Businessplan Onlineshop

Geschäftsplan Online-Shop

Wieviele Besucher kommen in den Online-Shop? Welche Leistungen soll Ihr Online-Shop erbringen, die Ihre Mitbewerber nicht bieten? Der Businessplan für die Einrichtung mit Online-Shop enthält einige Besonderheiten. Beispiel eines Businessplans für alle Online-Shops. Online ShopRocket Onlineshop Beratung & Unterstützung in den Karriere-News.

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Businessplan für den Online-Shop

Jeder Grundstein braucht eine genaue Vorbereitung - das trifft natürlich auch auf Online-Shops zu. Mit einem Businessplan lässt sich die ganze Unternehmensidee mit all ihren Aspekten zu einem zentralen Thema zusammenfassen. Konkret heißt das, dass die Möglichkeiten und Gefahren verglichen und die Entwicklung des Geschäfts beurteilt werden müssen. Zudem muss der Stifter auch über die tatsächliche Umsetzung und finanzielle Ausstattung nachdenken.

In unserem Beitrag wollen wir den Stiftern Tipps und Anregungen für die Gestaltung eines Business Plans im Online-Handel vermitteln und verdeutlichen, warum es sich für sie rechnet, ein solches Werk zu schaffen. Viele Gründer wissen am Anfang nicht, wie man einen Businessplan erstellt. Ein solcher Businessplan hat zwar immer einen rechnerischen und recht gedanklichen Ansatz, aber trotzdem dient er dazu, die Vorstellung oder das Projekt als Ganzes zu ergründen.

Außerdem können der Zeitrahmen und das Budget, innerhalb dessen das Projekt durchgeführt werden kann, festgelegt werden. Darüber hinaus ist ein Businessplan für viele Außenstehende wie z. B. Anleger, Kreditinstitute oder Partner ein wichtiger Beleg, der als Grundlage für die Entscheidungsfindung dient. Zusammengefasst ist der Businessplan somit zum einen ein Planinstrument für den Stifter selbst, zum anderen aber auch ein Verhandlungstool für die externen Teilnehmer.

Die Struktur eines Geschäftsplans ist in der Regel recht grob strukturiert, d.h. von der Konzeption über die Umsetzung bis hin zur Gestaltung sind alle wichtigen Aspekte zusammengefaßt. Es geht darum, einen besseren Gesamtüberblick über das Projekt zu haben. Ein Businessplan sollte folgende Struktur oder Inhalte haben, um einen Gesamtüberblick über das Stiftungsprojekt zu erhalten:

Der Businessplan soll das ganze Untenehmen mit wenigen Wörtern und wenigen Zeilen auf den Punkt gebracht werden. Es muss das Anliegen sein, die Vorstellung des E-Commerce-Projekts in verständlicher und zusammengefasster Form zu erläutern. Das Aufschreiben der Unternehmensidee ist für viele Firmengründer nicht einfach, da auch eine Verdichtung des ganzen Geschäftsprojekts viel Zeit und Fingerspitzengefühl erfordert.

Der Elevatorpitch kann als Orientierungshilfe für eine übersichtliche und nachvollziehbare Präsentation der Unternehmensidee dienen. Bildlich ausgedrückt, soll dieser Stellplatz einer nicht involvierten Person innerhalb einer Aufzugsfahrt von ca. 30 Sek. die ganze Vorstellung erklären. Wenn Sie also einen Online-Shop anlegen und bauen wollen, sollten Sie die nachfolgenden Aspekte bei der Erarbeitung Ihrer Unternehmensidee berücksichtigen:

Soweit der Businessplan auch für äußere Belange (z.B. Finanzierungen, Förderungen etc.) benötigt wird, sollten auch die entsprechenden Potentiale oder Soft Skills, die der Stifter für den Geschäftsbetrieb eines Betriebes im Online-Handel einbringt, aufscheinen. Es sollte verständlich sein, dass Spender in erster Linie Stifter und Arbeitsgruppen mit den entsprechenden Potenzialen oder Fähigkeiten unterstützen.

Zum Beispiel für den Betreiben eines Online-Shops sind folgende Potentiale relevant: Fachliche Kompetenz beim Programmieren und/oder Weiterentwickeln von Online-Shops, Einrichtung von Online-Shops und CMS-Systemen, Webserver-Administration, etc. In einem Businessplan muss die exakte Zielgruppendefinition enthalten sein. Beim Online-Handel zum Beispiel bestimmt die anvisierte Gruppe, welche Marketing-Strategie verfolgt wird, wie die Vorlage oder das Layout des Online-Shops aussieht und welche Gestaltung des Sortiments Sinn macht.

Wird der Onlineshop von jungen Leuten besucht oder macht das Lebensalter keinen Unterschied? Wenn Sie zum Beispiel Nahrungsmittel anbieten, die jeder Mensch braucht, dann sind es in Deutschland 82 Mio. Euro. Verteilt man die Speisen jetzt exklusiv im Internet, dann sind nur die von Interesse, die eigentlich einen Internet-Zugang haben.

Die Marktlage muss im Businessplan immer mit der aktuellen Konkurrenzsituation verglichen werden. Konkret soll dabei diskutiert werden, wie hoch die Wettbewerbsdichte für jene Waren ist, die im eigenen Onlineshop endgültig verdrängt werden wollen. Wenn Sie zum Beispiel feststellen, dass Ihr Projekt in einem sehr wettbewerbsintensiven und preissensitiven Umfeld abläuft, benötigen Sie entweder eine spezielle Überlebensstrategie in einem saturierten Umfeld oder Sie müssen das Projekt ganz aufgeben.

Im Businessplan ist die Abbildung der Markt- und Konkurrenzsituation einer der Kernpunkte, die dort zu formulieren sind. So können bereits im Vorfeld Opportunitäten und Gefahren im Warenverkauf aufgezeigt und handfeste Schwachpunkte identifiziert werden. Möglicherweise lehnen einige Firmengründer ein Projekt auch nach der Bewältigung der Konkurrenzsituation vollständig ab, da nur wenige Optionen diskutiert werden, die zur Erwartung eines profitablen Geschäfts führen.

In der Marketingplanung und -strategie erläutern die Stifter vor allem, wie der Online-Shop und die zu veräußernden Waren bekannt gemacht und letztendlich vertrieben werden können. Es ist für Online-Händler nicht immer einfach, einen Marketingplan aufzustellen, da zum einen ein limitiertes Etat zur Hand ist und zum anderen oft nicht genügend Erfahrung mit den entsprechenden Marketing-Möglichkeiten da ist.

Eine Vermarktungsstrategie zu formulieren ist in der Regel schwierig. Die Vermarktungsstrategie bestimmt, wie die festgelegten Zielsetzungen (d.h. der Vertrieb der Waren im Online-Shop ) optimal umgesetzt werden können. Wer seine Waren in einer hart umkämpften Produktgruppe vertreiben will, muss eine andere Herangehensweise wählen als ein Ladenbetreiber, der fast ohne Konkurrenz auskommt.

Bei der Entwicklung einer Vermarktungsstrategie sollten nicht nur die Möglichkeiten der Werbung, sondern vor allem die Preispolitik, die Vertriebspolitik und die damit verbundenen Dienstleistungen berücksichtigt werden. Gerade im Online-Handel können kleine Justierschrauben für eine große Diversifikation im Handel ( "Lieferzeiten") Sorge tragen. Bei der Kundengewinnung und dem bestehenden Kundenmanagement sind natürlich auch passende Online- und Offline-Marketingmaßnahmen zu nennen (siehe Beitrag Online-Shops).

Das Betreiben eines Betriebes erfordert nicht nur Kenntnisse in den Bereichen Beschaffung, Vertrieb und Vermarktung. Gerade Online-Shops müssen ein sehr weites Feld im Auge haben. Wenn das Projekt aus wenigstens zwei Gründungsmitgliedern zusammengesetzt ist, sollten hier die jeweiligen Verantwortlichkeiten abgeklärt und festgehalten werden. Dies bedeutet ganz klar, wer für was oder wo für welche externen Leistungserbringer (z.B. Steuerberater) eintritt.

Sollen Fremdkapitalgeber gewonnen werden, ist es sinnvoll, die Wahl der rechtlichen Form zu rechtfertigen, da jede ihre besonderen Vor- und Nachteile in Form von Eigentumsübertragung, Haftpflicht und Steuern hat. Wenn alle Punkte im Businessplan zusammengefasst sind, müssen die zu erwarteten Möglichkeiten und Gefahren definiert werden. Und vor allem sollten die Gefahren vernünftig bedacht werden, auch wenn viele Firmengründer zögern, darüber nachzudenken.

Wenn es um Möglichkeiten geht, sollte nicht alles erarbeitet werden, was für das eigentliche Geschäft sprechen würde. Interessant ist eher, wo man sich vom Wettbewerb absetzen kann und welche zusätzlichen Ideen oder Maßnahmen den Umsatz steigern können. Das können zum Beispiel versicherungstechnische, gesetzliche oder auch geschäftspolitische Aspekte sein.

Zweifellos sollte - soweit möglich - auch dargelegt werden, wie diese Gefahren so weit wie möglich zu minimieren sind wie sich der Umsatz in den kommenden drei Jahren entwickelt, welche Kapitalanforderungen für die Errichtung und den Betrieb des Ladens erforderlich sind, wie die Liquiditätssituation des Betriebes ist und wie sie sich ausfallen wird.

Die Kapitalbedarfsplanung berechnet die für die Realisierung des Online-Shops und dessen Betreibung erforderlichen Finanzmittel. Insbesondere beim Betreiben eines Online-Shops ist zu beachten, dass es Zeiten gibt, in denen grössere Warenmengen gekauft oder Probleme gelöst werden müssen. So können die Gründer und Sponsoren feststellen, ob das Projekt überhaupt praktikabel und nachhaltig ist.

Eine solche Vorausschau ist für den/die Gründer/innen auch zielführend.

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