Businessplan Gastronomie Ihk

Geschäftsplan Gastronomie Ihk

Informationen zur Unternehmensgründung in der Gastronomie (Snackbars, Restaurants, Catering). ((eine Initiative der Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern und des Ministeriums für Arbeit und Soziales. IHK über lebensmittelrechtliche Vorschriften und die Umsetzung Ihrer Existenzgründung und Businessplanerstellung. Kostenlos erhältlich unter ihk-berlin. de/gruendung als Ebook und PDF.

Grundvoraussetzung für ein erfolgreiches Bankgespräch: Businessplan

Eine sorgfältige Gründungskonzeption (Businessplan) unterstützt Sie dabei, die ökonomischen Erfolgschancen Ihres Projektes richtig abzuschätzen und bildet die Basis für die Machbarkeitsprüfung des Gründungsvorhabens mit Kreditanstalten, unserer Industrie- und Handelskammer oder anderen Außenstellen. Selbst wenn kein externes Audit durchgeführt werden soll, müssen Sie bei der Aufstellung eines Businessplans Ihr Projekt bis zur Fertigstellung durchdenken.

Deshalb ist die Ausarbeitung eines schriftlich fixierten Geschäftsplans für jeden geeignet, der ein neues Unternehmen starten oder erwerben möchte. Selbst wenn keine rechtlichen Anforderungen für die Aufstellung eines Geschäftsplans bestehen, sind folgende Komponenten entstanden: Falls notwendig auch im Anhang: b) Bei Übernahme/Beteiligung: Einkaufsvertrag, Bilanzen/Jahresabschlüsse, c) Laufende BWA's, Ein weiteres Argument, wenn Sie den Businessplan zur Präsentation vor einer Hausbank oder einem Investor entwickeln:

Für ein Projekt wird folgende Struktur empfohlen: und soll das Projekt bei den Spendern oder ggf. Partnern ankurbeln. Bereits an dieser Position wird entschieden, ob z.B. eine Hausbank ein interessantes Angebot für Sie hat. Es sollen der Name des Unternehmens, die vorgesehene Leistung oder das beabsichtigte Erzeugnis, die Zielgruppe des Kunden und der wesentliche Nutzen für den Kunden dargestellt werden.

Informationen über den vorgesehenen Ort, die zentralen finanziellen Daten, den Wettbewerbsvorsprung der Ideen am Kapitalmarkt oder die besondere Expertise des Stifters sollten hier bereits erwähnt werden. Deshalb sollten nun als erster Fokus des Konzepts die fachliche und besonders wichtige kaufmännische Qualifizierung genannt werden. Hier wird das Produkt/Dienstleistung detailliert dargestellt.

Es muss auch klar werden, in welchen Stufen die Leistung zu erbringen ist oder welche weiteren Entwicklungsmöglichkeiten es gibt. Der zweite Fokus und zugleich der schwerste Teil des Konzepts ist die Darstellung der Branchen- und Wettbewerbsbedingungen. Keiner sollte mit einem Erzeugnis oder einer Leistung auf den Markt gehen, ohne sich zuvor über seine Kunden und deren Belange zu unterrichten.

Ein Teil der Marktinformationen kann bei den jeweiligen Kammern, Berufs- und Wirtschaftsverbänden oder den staatlichen Statistikämtern eingeholt werden. Bewerten Sie die vorhandenen Daten, zeigen Sie wahrnehmbare Weiterentwicklungen auf und präsentieren Sie den Nutzen Ihres Produkts gegenüber den Mitbewerbern. Machen Sie sich bewusst, dass Sie Ihre Konkurrenten im Wettbewerb gut verstehen und welche Vorzüge Sie für Ihre Kundschaft gewinnen wollen.

Wer die einzelnen Aspekte nicht komplett erforschen kann, macht Vorannahmen. Zu diesem Zeitpunkt sollten Sie jedoch klarstellen, wie Ihre Markteintrittstrategie konzipiert ist, welche Vertriebskanäle Sie mit welchen Mitarbeitenden und möglichen Angeboten (inkl. Rabatten, Zahlungsbedingungen etc.) auswählen können und welche Preisgestaltung Sie anstreben. Geben Sie auch Angaben zum Zeitpunkt und zu den anfallenden Aufwendungen der Maßnahme ab.

Hier soll klar werden, wie Sie Ihre Kundschaft ansprechen wollen und mit welchen Mitteln Sie Ihren Anteil absichern. Wenn Sie von Anfang an mit dem Thema Personalentwicklung beginnen, sollten Sie auch eine Personaleinsatzplanung erstellen. Für größere Projekte oder ein breites Produkt- und Leistungsportfolio kann es Sinn machen, Wahrscheinlichkeiten und damit verschiedene Szenarios zu erwarten.

Vergewissern Sie sich, dass die Verkaufsannahmen in erster Linie auf den Ziffern 5 + 6 des Konzepts beruhen und für Dritte verständlich und durchsichtig sind! Machen Sie Angaben zu Eigenmitteln, Sachleistungen und möglichen Darlehenssicherheiten und präsentieren Sie die gewünschte Finanzierungsmöglichkeit.

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