Buchhaltung für Gmbh

Rechnungswesen für die Gmbh

Wir zeigen unseren Kunden Farbe und Gesicht - erfahren Sie mehr über unsere Buchhaltung in unserem Mitarbeitergespräch. Eine Buchhaltung erstellen. ACHTUNG: In einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung gibt es keine privaten Transaktionen => keine Abhebungen! Das bedeutet, die Grundlagen für unternehmerische Entscheidungen zu schaffen. "Verschieben Sie Ihre Buchhaltung nicht auf morgen!

Die WISO Buchhaltung| Ordnungsgemäße Buchhaltung

Die WISO Buchhaltung ist GOB-geprüft und erlaubt Ihnen die Aufstellung des Jahresberichtes - ob Bilanzierung, EÜR oder GuV. Durch einen Überblick über Ihre Offene Punkte legen Sie die Basis für ein wirksames Mahnen und die Sicherung Ihrer liquiden Mittel. WISO Accounting enthält in der Jahresfassung einen Nutzungszeitraum. Der Nutzungszeitraum liegt bei 365 Tagen.

Die Nutzungsdauer wird mit dem Abschluß eines Aktualitätsgarantievertrages nach 365 Tagen zu einem Sonderpreis um ein weiteres Jahr erhöht. Neue Versionen der Programme und alle Aktualisierungen während der ganzen Dauer sind in unserem vorteilhaften Aktualitätsgarantievertrag enthalten. Um eine optimale Einführung in die WISO-Buchhaltung zu erhalten, erhalten Sie beim Erwerb einen Beleg für einen 1-stündigen Online-Setup-Service.

Brauchen Sie mehrere Netzwerk-Arbeitsplätze, mehrere Clients oder sogar eine Anlagebuchhaltung, dann empfiehlt sich unsere Lösung Accounting 365 Professionell.

Krisen (früh)erkennung in der aktuellen Rechnungslegung der GmbH

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen von Gesellschaften unterliegen einer Dynamik und sind nur unter Vorbehalt vorhersehbar. Wettbewerb und Kostenbelastung der Firmen nehmen zu. Für sie wird es daher immer bedeutsamer, Gefahren und Möglichkeiten früh zu erfassen, um einer unternehmerischen Krisensituation vorzubeugen. Doch gerade kleine und mittelständische Betriebe sind oft zu stark belastet, um Zeichen einer beginnenden Krisensituation zu sehen.

Oft mangelt es an qualifiziertem Personal, das Führungsinstrumente zur Früherkennung von Krisen einrichtet und einsetzt. Der Begriff Krisensituation stammt vom Griechisch "Krise" und heißt "Entscheidungssituation, Wendepunkt, Gipfel einer gefÃ?hrlichen Bebauung, gefÃ?hrliche Situation". Das Gesetz sieht die Ursache der Krisensituation in 32aG vor. Durch die Änderungsvorschrift des 32a Gmbh wird die Unternehmenskrise als der Moment festgelegt, zu dem ein Anteilseigner der Firma als gewöhnlicher Unternehmer Kapital hinzugefügt hätte.

Eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung steckt juristisch in der Klemme, wenn sie nicht kreditwürdig ist, d.h. wenn sie kein Darlehen von einem Dritten zu normalen Marktbedingungen erhalten hat und ohne Kapitalzufuhr aufzulösen ist. Eine Geschäftskrise entsteht, wenn sich die Mittel so schlecht entwickelt haben, dass die Unternehmensexistenz gefährdet ist.

Somit bedeutet die Krisensituation eine geschäftliche Gefahr, aber nicht unbedingt eine geschäftliche Zerstörung. Es ist der krönende Abschluss einer bedrohlichen Geschichte, die immer noch eine Wendung zum Besseren ermöglicht. In der Literatur ist von einer Krisensituation nicht mehr die Rede, wenn klar ist, dass die Gefahr unweigerlich zur Auflösung des Betriebes führen wird.

Nicht alle Krisen sind gleich! Aus wirtschaftlicher Sicht kann eine Krisensituation mehrere Phasen haben. Nach und nach setzt die Firmenkrise ein, bevor messbare Symptome einer Krisensituation entstehen und hört entweder mit der Behebung der Krisensituation oder mit der Zahlungsunfähigkeit des Betriebes auf. Das Erfolgspotenzial des Konzerns ist in der strategischen Krisensituation bedroht. Der Eigenfinanzierungsgrad des Konzerns nimmt ab, die Kapitalrücklage wird attackiert und möglicherweise erschöpft.

Um kurzfristig liquide zu bleiben, wird das Geschäft über Vermögenswerte (z.B. Grundstücksverkäufe, überflüssige Vermögenswerte) verfügen, neue Eigenmittel (ggf. in Kreditform - Probleme der Eigenkapitalersetzung) kommen hinzu. Wenn die Restrukturierungsmaßnahmen nicht fristgerecht wirksam werden und die Kapitalrücklage erschöpft ist, steckt das Untenehmen in einer Liquiditätkrise.

Eine solche Krisensituation stellt die größte Bedrohung für das Unternehmen dar und führt, wenn sie nicht zu überwinden ist, zur Insolvenz des Betriebes. Massnahmen oder Wirkungen der Krisensituation können sich auf die vorgelagerten Phasen der Krisensituation auswirken. So wirken sich beispielsweise die in der Erfolgs- und Finanzkrise auftretenden Engpässe auf die strategischen Positionen des Konzerns aus, wenn beispielsweise notwendige neue Investitionen nicht getätigt werden können.

Die Früherkennung der Krisensituation ist in vielerlei Hinsicht vonnöten: Sie ist die Voraussetzung für den Erfolg: Unabhängig davon, ob der geschäftsführende Direktor seinen Aufgaben in der Krisensituation nachkommt, wird der Konkursverwalter im Zusammenhang mit der Eröffnung des Verfahrens überprüfen und allfällige Haftungsfragen einklagen. Nach dem Steuerrecht kann der geschäftsführende Gesellschafter nach 69 Abs. 1 Nr. 1 AO haftbar gemacht werden, wenn er die Steuerpflichten der GmbH nicht ordentlich ausführt.

Die Krisenberatung eines Betriebes bringt auch für den steuerlichen Berater ein erhöhtes zivil- und strafrechtliches Risiko mit sich. Auch für die Erarbeitung eines Restrukturierungskonzeptes ist es erforderlich, die Krisensituation so früh wie möglich zu erfassen. Im Prinzip sind sowohl die aktuelle Rechnungslegung als auch der Jahresabschluß historisch. So können mit ihrer Unterstützung keine oder nur geringfügige Angaben über die zukünftige Unternehmensentwicklung gemacht werden.

Um die Krisenbewältigung im Sinne einer kontinuierlichen Mandatsunterstützung effektiv zu gestalten, ist es notwendig, dieses passiv vergangenheitsbezogene Rechnungswesen zu einem lebendigen Planungs-, Steuerungs- und Controllingsystem weiterzuentwickeln: Dabei sollte die Geschäftsentwicklung im Branchenvergleich anhand branchentypischer Kennziffern (z.B. Materialeinsatzquote, Personalaufwand) erörtert werden. Bei Ereignissen von wirtschaftlicher Relevanz für das Gesamtunternehmen soll die Geschäftsentwicklung kontinuierlich und konsequent verfolgt werden.

Die Kunden sollen für das frühzeitige Erkennen von Krisensignalen und für die Erarbeitung geeigneter Kontrollsysteme sensibilisiert werden. Es gilt, die Krisensituation rechtzeitig zu identifizieren, bevor z. B. Kreditinstitute oder Zulieferer auf die unerwünschte Marktentwicklung reagieren. Die strategische Krisensituation hat keine Auswirkungen auf das Ergebnis, so dass sie aus den Angaben der aktuellen Rechnungslegung nicht erkennbar ist.

Hierbei ist der Bereich, in dem das Untenehmen aktiv ist, zu beachten; Trends lassen sich aus Branchen-Vergleichen ableiten: Macht das Untenehmen im Branchenvergleich ausreichende (Re-)Investitionen? Wieviel wird für F&E ausgegeben? Ist die Fluktuation im Betrieb ungewöhnlich hoch oder steigend? Dies zeigt sich in der aktuellen Rechnungslegung (auch für Banken!).

Kommt zur Erfolgkrise noch die Liquidität hinzu, werden Kreditinstitute und möglicherweise auch Zulieferer ihre Geschäftsbeziehung aufgeben. Überschreitet das von der Finanzkrise betroffene Kreditinstitut seine Kontokorrentlinie, wird die betroffene Gesellschaft auf eine eventuelle Krisensituation hingewiesen. An die Kreditvergabe wird die Hausbank höhere Ansprüche haben; unter bestimmten Voraussetzungen können Darlehen auch beendet werden, wenn die Hausbank dem angeschlagenen Haus keine positiven Überlebenschancen gibt.

Andererseits werden Zulieferer auf eine vorhandene Kundenkrise hingewiesen, wenn sie z. B. Lieferantengutschriften in Anspruch nehmen, Zahlungsfristen überschreiten oder häufig nur im Zuge des Mahnwesens bezahlen. Gewähren wir in der Krisenzeit unseren Abnehmern Preisnachlässe bei vorzeitiger Rechnungsstellung, so kann dies vom Abnehmer als Hinweis auf eine Krisensituation interpretiert werden.

Bei nicht rechtzeitiger Zahlung von Miete, Leasing, Löhnen und Gehältern, Sozialabgaben, Abgaben, Stromrechnung usw. wird die Krisensituation einer immer größeren Gruppe von Menschen bekannt. Um in unserer sich schnell verändernden Welt bestehen zu können, ist es wichtig, dass eine aufkommende oder vorhandene Krisensituation früh genug wahrgenommen und ein entsprechendes Management aufgesetzt wird. In diesem Zusammenhang sind Steuerberater und ihre Fachkräfte insbesondere in kleinen und mittelständischen Betrieben aufgefordert, die Krisensituation im Zuge der kontinuierlichen Mandatsunterstützung früh zu erfassen und das Notfallmanagement gemeinsam mit dem Management zu gestalten.

Nach der Einzelunternehmung ist die GmbH die mit Abstand gängigste in Deutschland. Zugleich ist die GmbH führend in der Insolvenzstatistiken. Darüber hinaus werden kleine und mittlere Betriebe wegen mangelnder Kompetenzen ihres Managements bei der Erkennung und Bewältigung von Krisensituationen beanstandet. Die Kritik ist, dass Abrechnungsdaten zu früh zur Verfuegung stehen und nicht entscheidungsreif sind.

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