Buchführung Crashkurs

Crashkurs Buchhaltung

Danach sollten Sie unbedingt am Crashkurs Rechnung, Buchhaltung und Steuern teilnehmen. In dem Crashkurs "Rechnung, Buchhaltung, Steuern" lernen Sie den Weg vom Rechnungseingang bis zur Gewinnermittlung. Ihr Papierkram in der Buchhaltung rückt näher? Der spielerisch einfache Crashkurs Buchhaltung für Selbstständige ist der leicht verständliche Einstieg in die Welt der Buchhaltung. Wir werden uns eingehend mit der handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Bilanzierung, insbesondere deren Ansatz, Ausweis und Bewertung befassen.

Crash-Kurs Buchhaltung

In diesem kurzen Crashkurs erhält der Anwender einen sehr komprimierten Einblick in die wesentlichen Grundfunktionen der zweisprachigen Buchhaltung. Sie ist sowohl für Studenten der Wirtschaftspädagogik, für die die Buchhaltung früher "ein siebensiegeliges Buch" war, als auch für den Praktizierenden bestimmt, der den Zugang aus betriebswirtschaftlichen Erwägungen anstrebt.

Das Rechnungswesen als zeitliche Abrechnung nimmt dabei eine Sonderstellung ein, da es neben seiner Dokumentationstätigkeit (sachlich und zeitliche Ordnung aller Geschäftsvorfälle) und seiner buchhalterischen Tätigkeit (z.B. gegenüber Kreditoren, Finanzämtern etc.) vor allem auch die Grundlage für künftige Geschäftsentscheidungen sein kann. Jeder, der den Kreditgebern wegen unzureichender Buchführung Schaden zufügt, ist strafrechtlich verfolgt.

Daher erfordern nicht nur ökonomische Erwägungen, sondern auch rechtliche Regelungen die Ausgestaltung und den inhaltlichen Rahmen der Rechnungslegung. Das in den Gesetzestexten, Erlassen und weiteren Regelungen enthaltene Rechnungswesen wird als Prinzipien der ordnungsgemäßen Rechnungslegung (G&B) bezeichnet. Das Rechnungslegungssystem muss so gestaltet sein, dass es einem sachkundigen Dritten innerhalb einer angemessenen Frist einen Einblick in die Geschäftsvorgänge und die Situation der Gesellschaft geben kann ( 238 Abs. 1 S. 2 HGB; 145 Abs. 1 AO); d.h. es muss eindeutig und prägnant sein.

Das GoS nach 239 Abs. 4 HGB und das Eidg. Steuerblatt I 1978, S. 250 regelt die Abwicklung der Rechnungslegung per EDV. Man unterscheidet zwischen einer physischen Bestandsaufnahme (durch Zählung, Messung oder Verwiegung) und dem Buchbestand, der alle nicht physischen Objekte (z.B. Lieferanten, Geschäftswerte etc.) aus der Finanzbuchhaltung bestimmt und am Stichtag aufzeichnet.

Das Ergebnis der Bestandsaufnahme wird zunächst im Bestand erfasst, aus dem dann die Bilanzierung erfolgt (siehe Kapitel "Bilanz"). Das Umlaufvermögen wird unmittelbar umgerechnet (Waren gegen Forderungen), während das Anlagevermögen nicht umgerechnet wird, da es dem Konzern auf Dauer "dient"; nur die Abschreibungen sind im Verkaufspreis der Waren inbegriffen.

Die Differenz zwischen den Totalsummen ist das Nettovermögen, in der Konzernbilanz auch Kapital bezeichnet. Die Gesellschaft könnte aus ihren Vorräten auch das Resultat ihrer Geschäftsaktivitäten errechnen. Nach HGB wurde die Konzernbilanz als Kurzfassung des Vorratsvermögens erstellt. Der Bilanzausweis ist ein zusammengefasster Wertvergleich aller Vermögensgegenstände und Kapitalbestandteile eines Unternehmens. Das Vermögen auf der rechten Bilanzseite wird als Vermögen (lat. activus = aktiv), die Verbindlichkeiten und das Nettovermögen auf der rechten als Verbindlichkeiten bezeichnet.

Es handelt sich bei der Bilanzierung um einen verkürzten Bestand in Kontenform. Weil sich der Bestand auf der rechten Bildschirmseite befindet, muss die Bilanzsumme immer gleich sein, d.h. die Bilanzsumme muss immer gleich sein (lat. x = Saldo). Sie sind in der Konzernbilanz als Rechnungsabgrenzung zu verbuchen.

Doch die Gleichberechtigung beider Parteien hat auch einen wirtschaftlichen Hintergrund: Die Bilanzen zeigen direkt, woher die Finanzmittel des Konzerns kommen und wo sie verwendet wurden. Aktivseitig wird die Verwendung der Mittel (Investition), passivseitig die Herkunft der Mittel (Finanzierung) festgelegt. Der Bilanzausweis selbst ist zeitbezogen und stellt daher nur das Finanzbild des Konzerns zum Bilanzstichtag dar.

Nachfolgend wird die rechtlich bindende Gliederung der Aktiv- und der Passivseite nach §§ 266 f. HGB dargestellt. Mit der Anzahl der täglichen Geschäftsvorgänge ist es jedoch nicht möglich, nach jedem Geschäftsvorgang eine eigene Bilanzierung zu erstellen.

Daher wird die Konzernbilanz nach Geschäftsbereichen gegliedert (siehe nächster Abschnitt). Diese resultieren aus der für die Bilanzierung üblichen Darstellungsform auf zwei gleichwertigen Unterseiten. Betrachtet man die Konzernbilanz, so stellt man fest, daß eine Anlagenposition vergrößert, eine andere jedoch verkleinert wurde, d.h. es handelte sich um einen Anlagentausch.

Aufgrund der Tatsache, dass die Passivsumme gleich bleibt, wird dies als passiver Swap bezeichnet. Nunmehr steigen zwei Positionen in gleichem Umfang, und zwar die Position "Waren" auf der Aktiv- und die Position "Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten" auf der Aktivseite der Konzernbilanz. Dieser Prozess wird als Erhöhung der Bilanzsumme oder schlicht als Erhöhung der Aktiven und Passiven bezeichnet, da sich die Bilanzsumme um den gleichen Wert vergrößert hat.

Die" Lieferantenverbindlichkeiten " verringern sich auf der Habenseite, die Position "Bank" erhöht sich um den selben Teil. Der Absolutbetrag der Veränderungen als Anstieg auf der Aktiv- und Rückgang auf der Aktiv- und als Rückgang auf der Passivseite entspricht der Differenz zwischen dem Rückgang auf der Aktiv- und dem Anstieg auf der Aktiv-Seite.

Durch diese Erkennung wird immer eine einfache Summenstichprobe, auch Nullsummenstichprobe oder Nullsummenprobe, für aktuelle Buchungsvorgänge möglich, da die Gesamtsumme der Belastungsbuchungen immer gleich der Gesamtsumme der Entlastungsbuchungen sein muss. Der Bilanzausgleich erfolgt daher immer durch eine "doppelte" Verbuchung (da immer wenigstens zwei Positionen gebucht werden), weshalb das kommerzielle Verbuchungssystem auch als doppelt bezeichnet wird.

Sie können, wie bereits gesagt, nicht nach jeder Verbuchung eine neue Bilanzierung erstellen. Aus diesem Grund wird die Konzernbilanz nach Konti gegliedert (italienisch: Konto = Rechnung). Bei Debitorenkonten wurden die noch zu erhaltenden Geldbeträge auf der linken Bildschirmseite geschrieben, weshalb dies auch heute noch "Soll" (S) und die rechte Bildschirmseite "Haben" (H) ist.

Wird in dieser Darstellung ein solches Depot geführt, spricht man von einem "Hauptbuchkonto" oder im Volksmund von einem "T-Konto" wegen seiner Gemeinsamkeit mit dem großen T. Ist die Gesamtsumme der Belastungsbuchungen höher als die der Entlastungsbuchungen, so entsteht ein Soll-Saldo.

Stimmen die berechneten Bestände beim Abschluss der Abschlüsse mit der physischen Bestandsaufnahme überein, werden sie auf das Bestandskonto übertragen. Wird ein Konto in einer anderen Abrechnungsperiode wiedereröffnet, wird der Betrag der vergangenen Abrechnungsperiode als Vortrag auf die Bilanzseite, d.h. bei einem debitorischen Betrag auf die Debetseite mitgenommen.

Das Buchen der Konti erfolgt über "Buchungssätze". Es wird ein Buchungssatz erzeugt, indem zunächst das zu bebuchende und dann das zu bebuchende Bankkonto angegeben wird. Die Accounts sind mit dem Wort "to" verknüpft. Das gesicherte Erstellen von Buchungen ist eine unverzichtbare Vorraussetzung für eine zielorientierte Arbeit im Rechnungswesen.

a) Welche Konti sind vom Geschäftsvorgang berührt? b) Ist es ein Aktiv- oder Passiv-Konto, wo sind die Eröffnungssalden? Bei den oben beschriebenen Geschäftsvorfällen würden sich daher folgende Buchungszeilen bilden (siehe Kapitel "Wertänderungen in der Bilanz"): Es können auch mehr als zwei Konti geändert werden; dies wird als zusammengesetzter Satz bezeichnet.

Mehrwertsteuer ist daher kein Kostenfaktor für das jeweilige Untenehmen, weshalb sie auch als "transitorische Posten" bezeichne. Bei Wareneinkäufen muss das Untenehmen auf das Konten "Vorsteuer", bei Verkäufen auf das Konten "Umsatzsteuer" (=Passives Bilanzkonto) buchen. Typischer (geklammerter) Buchungssatz für den Einkauf von Waren im Zusammenhang mit der Mehrwertsteuer ist: die Wareneingangs- und Eingangssteuer auf Warenverbindlichkeiten.

Beim Eröffnen der Bücher im neuen Jahr werden die Dokumente oft zuerst vorbelegt und die Buchung in einer Liste zusammengefasst. Als Hauptbuchbuchungen werden die Kontenbuchungen bezeichnet. Diese führen zwar keine Doppelbuchhaltung, aber die Summe aller erfaßten Soll- und Habensalden muß mit den Angaben auf dem entsprechenden Sachkonto abgestimmt sein.

Sie können z.B. ein Subkonto "Versandkosten" für das Warenkonto anlegen. Das Bankkonto ist zunächst einmal ein aktiviertes Bilanzkonto, d.h. es muß auf Haben kontiert werden. Da es sich bei dem entsprechenden Verbindlichkeitskonto um ein Verbindlichkeitskonto handelt, wird dessen Abbau auf der Soll-Seite verbucht. Daher wird die Eigenkapitalveränderung in speziellen Positionen, den sogenannten Gewinn- und Verlustrechnungen, erfasst.

Es gibt zwei Typen von Erfolgskonten: Um einen Überblick über die betrieblichen Ausgaben und Einnahmen zu bekommen, werden die Ausgaben und Einnahmen am Ende des Jahres über das Erfolgskonto (Erfolgsrechnung) aufgelöst. Die Saldierung von Aufwand und Ertrag repräsentiert den Unternehmenserfolg. In der Gewinn- und Verlust-Rechnung ist eine Staffelung vorzunehmen, bei der die aufgelisteten Positionen in der genannten Rangfolge dargestellt werden.

Private Abhebungen müssen daher vom Geschäftserfolg getrennt betrachtet werden, weshalb das Eigenkapitalkonto das "Privatkonto" als Subkonto aufnimmt. Der Kontenplan ist das Klassifizierungssystem der Buchführung. Sämtliche Abrechnungen in der Rechnungslegung basieren auf dem Jahresabschluss, weshalb das Vorgehen auch als Prinzip der Bilanzgliederung bezeichnet wird. Das ICR verwendet die Bilanzkategorien 0 bis 4 und die Kategorien 5 bis 7 für die Gewinn- und Verlustrechnung, während die Kategorie 8 die Eröffnungs- und Abschlusskonten sowie die Konti für die kurzfristigen Erfolgsrechnungen beinhaltet.

Das Anlage- und das Umlaufvermögen sind ebenfalls nach dem strengen Niederstwertprinzip anzusetzen; die Schulden werden nach dem Höchstwertprinzip = Anschaffungs- bzw. Herstellkosten bewertet es entstehen Kosten für die Fertigung der von der Gesellschaft selbst verwendeten Produkte und Vorrichtungen und Werkzeuge. Werden jedoch z.B. nur langsame Einzahlungen oder erneute Stundungsanträge festgestellt, werden die Geschäftswerte auf das Wertberichtigungskonto gebucht.

Bei der Bilanzierung von Schulden nach dem Vorsichtsprinzip kommt das Maximum-Value-Prinzip zur Anwendung. Die Bilanzierung der Schulden erfolgt in der Regel zum Nennbetrag (besser: Nominalwert), auch wenn dieser erst in der Folgezeit fällig wird. Ebenso sind Verpflichtungen aus Langfristdarlehen, die mit einem Damm oder Disagio ausbezahlt wurden, mit dem vollständigen Tilgungsbetrag zu bilanzieren.

Eine der Hauptaufgaben der Buchhaltung und des Rechnungswesens ist es, den Geschäftserfolg eines Jahres genau zu erfassen. Zur Vermeidung von Verwerfungen beim Abgleich des Jahresergebnisses sind Aufwand und Ertrag zum einen der operativen Geschäftstätigkeit und zum anderen dem jeweiligen Wirtschaftsjahr zuzuordnen. Es gibt drei Typen von nicht operativen Ausgaben oder Erträgen: Ausserordentliche Ausgaben/Erträge sind Positionen, die aussergewöhnlich hoch oder sehr rar sind.

Die Abgrenzung grenzt, wie der Begriff schon sagt, die Gewinn- und Verlustrechnung der jeweiligen Personalabrechnungsperiode ab und korrigiert das Periodenergebnis um periodenfremde Kosten und Erlöse. Es gibt zwei Typen von Abgrenzungsposten: Übergangsposten sind Aufwand und Ertrag, die in der aktuellen Personalabrechnungsperiode zu Aufwand oder Ertrag führten, aber ökonomisch einer nachfolgenden Personalabrechnungsperiode zuzuordnen sind.

Dazu gehören z.B. Ausgaben für im Vorhinein geleistete Mieten, Versicherungsprämien, Abgaben usw. oder im Vorhinein erzielte Einnahmen, z.B. im Vorhinein geleistete Mieten, Mieten etc. Erwartete Positionen sind Ausgaben und Einnahmen, die der vergangenen Berichtsperiode zurechenbar sind. Beim Buchen ist zu beachten, daß nur die durchlaufenden Positionen für einen bestimmten Zeitraum nach dem Stichtag des Abschlusses als Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen werden können.

Der Rechnungsabgrenzungsposten ist auf die Positionen "Sonstige Forderungen" oder "Sonstige Verbindlichkeiten" zu bebuchen. Sie bleiben nach der Kontoeröffnung dort, bis die tatsächliche Bezahlung eintrifft. Existieren bei einer im folgenden Haushaltsjahr zu zahlenden Leistung einige der Ertragskomponenten des aktuellen Haushaltsjahres, so ist nur der auf das aktuelle Haushaltsjahr entfallender Anteil als Rechnungsabgrenzungsposten zu berücksichtigen.

Die geschätzten Kosten werden wie bei den durchlaufenden Positionen auf die Sollseite des jeweiligen Spesenkontos verbucht. Das Rückstellungskonto wird für die Verrechnungsbuchung in der Konzernbilanz gebildet. Daher sind Pensionsrückstellungen (in Betrag und Fälligkeit ) unsichere Verpflichtungen aus Kosten, die dem aktuellen Wirtschaftsjahr zurechenbar sind. Rückstellungsbildung erhöht den Aufwandsaufwand und reduziert den Ertrag - die Rückstellung wird daher in der Konzernbilanz passiviert.

In den vorangegangenen Erläuterungen zu Art und Systematisierung der Rechnungslegung soll ein abrupter Einblick in die wesentlichen Fachbegriffe und rechtlichen Regelungen des Handels- und Steuerrechts gegeben werden. Selbstverständlich kann diese Kurzdarstellung der Doppelzahlen und der Buchwerte in der Konzernbilanz nicht ausreichen.

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