Beteiligungskapital

Eigenmittel

Ist das Eigenkapital nicht ausreichend und stellt die Hausbank kein Darlehen zur Verfügung, ist Eigenkapital eine Alternative zur Kreditfinanzierung. Nähere Informationen zum Produkt Eigenkapital finden Sie hier. Von Venture Capital zu Venture Capital: Jungunternehmer können nach externen Investoren suchen, um Eigenkapital zu beschaffen. Eigenkapitalbereitstellung für KMU mit Kapitalengpässen. Eigenkapital ist eine gute Ergänzung zu Ihrer Unternehmensfinanzierung.

Und was ist Eigenkapital?

Und was ist Eigenkapital? Beteiligungsfinanzierungen über assoziierte Unternehmen sind eine gute Ergänzung oder eine gute Möglichkeit zur Finanzierung von Krediten. Finanzinvestitionen können die Eigenkapitalbasis des Konzerns verbessern und den finanziellen Rahmen für die Investitionstätigkeit erweitern. Anlagen repräsentieren keine Notlösung. Praktisch kommen folgende Formen der Beteiligung vor: Unmittelbare (offene) Beteiligung, z.B. als Gesellschafter, Kommanditistin oder GmbH-Partnerin.

Die Investoren erwerben Aktien der Firma und partizipieren so an der zukünftigen Wertentwicklung. Stillschweigende Partnerschaft. In diesem Fall gewährt der Kapitalgeber dem Konzern ein nicht zu sicherndes und mit einer Nachrangerklärung versehenes Kredit. Kennzeichnend für die stillschweigende Partnerschaft ist, dass während der gesamten Dauer ein fixer Zins gezahlt wird. Zudem kann eine breite Palette von Optionen ausgewählt werden, wie zum Beispiel ergebnisabhängige Zinsvariablen, erhöhte Zinsen bei Fälligkeit oder die Partizipation an einer Wertsteigerung des Konzerns im Falle der Aktienveräußerung.

Es kann auch eine Verlustbeteiligung zugesagt werden, obwohl dies nicht die Regel ist. Prinzipiell ist eine stillschweigende Gesellschaft in jeder beliebigen Gesellschaftsform möglich. Für beide Formen der Teilnahme wird der Beitrag in der Regel am Ende des Teilnahmezeitraums (in der Regel nach fünf bis sieben Jahren) zurückgezahlt. Der sogenannte "Exit" kann durch Rückführung der in diesem Zeitraum angesammelten liquiden Mittel oder durch den Aktienverkauf über die Börse bzw. an strategischen Anleger vollzogen werden.

Was sind die Vorzüge der Eigenkapitalfinanzierung? Mit dem zusätzlichen Kapital wird der Buffer in Wachstums- und Umstrukturierungsphasen gestärkt, so dass das Untenehmen Schwankungen oder Unsicherheiten in der Umsatzentwicklung besser kompensieren kann. Zum Leistungsangebot von Eigenkapitalinvestoren gehören oft die Erarbeitung eines Finanzierungskonzeptes, die Erarbeitung und Umsetzung von weiteren Finanzierungsrunden sowie die Selektion und Vermittlung von weiteren Anlegern. In Einzelfällen unterstützen Anleger auch bei der Erarbeitung von Unternehmensstrategien und Personalentwicklungskonzepten, bei der Gestaltung von Verträgen und der internationalen Ausrichtung, bei der Stärkung des Personalmanagements, bei der Erarbeitung von Marketing- und Verkaufsstrategien, bei der Identifizierung und Selektion von Vertriebspartnern, bei der Anbahnung von Industriekontakten sowie bei der Börseneinführung oder dem Verkauf des Unternehmens.

Der Einsatz einer namhaften Investmentgesellschaft steigert das Image des Konzerns und verstärkt seine Verhandlung. Welche Vorteile hat die Eigenkapitalfinanzierung? Vorab ist ein hoher Arbeitsaufwand erforderlich, da der Antrag mit einem durchdachten Konzept (Businessplan) bei den Anlegern eingereicht werden muss. Das Suchen von Investitionspartnern ist zeitaufwändig und mühsam. Die Anleger überprüfen den Antrag in der Regel drei bis sechs Monaten, bevor sie eine Entscheidungsfindung treffen.

Bei einer Teilnahme sind regelmäßige und sehr detaillierte Informationen über die aktuellen Ereignisse erforderlich. Wem ist eine Eigenkapitalfinanzierung geeignet und was ist das? Aktienanleger sind oft gezielt auf die einzelnen Investitionsphasen spezialisiert: Daher ist es notwendig, für jedes Finanzierungsereignis den passenden Kapitalgeber zu finden:

Der Zinssatz liegt bei 12 bis 25 Prozentpunkten pro Jahr. Staatliche Investoren: Die Förderinstitutionen des Bundes u. der Bundesländer haben oft eigene Kapitalanlagegesellschaften, deren Mindestanlagesumme bei ca. EUR 5.000,- beginnt. Hier wird ebenfalls ein Zinssatz von acht bis 15 Prozentpunkten pro Jahr erwartet (z.B. MBG in Stuttgart, Baden-Württemberg).

Mitarbeiter-Beteiligungen, Business Angels (vermögende Privatanleger, die als Berater im Betrieb fungieren). Wie finde ich den richtigen Partner, in den ich investieren kann? Bei der Wahl eines Equity-Investors sollte nicht in erster Linie ausschlaggebend sein, wer das meiste Eigenkapital bereitstellt, sondern wer den größtmöglichen Nutzen für das Gesamtunternehmen erwirtschaften kann.

Die Geschäftsführerin sollte immer nach Hinweisen und dem Anlageportfolio des Eigentümers fragen. Können sich auch andere Anleger beteiligen (übernimmt der Equity-Investor die Funktion des Haupt-/Lead-Investors)? Mit welchen Beteiligungs- und Kontrollrechten kann sich der Kapitalanleger auseinandersetzen? Was ist für Anleger wichtig? Ausgangsbasis für Erfolgs- und Wachstumsmöglichkeiten sowie die Gefahren einer Teilnahme des Eigentümers ist der Businessplan des Eigentümers.

Businessplan ist das Strategiedokument und die Geschäftskarte des (geplanten) Unter-nehmens. Weil Anleger auf der Grundlage dieser Übersicht oft darüber befinden, ob eine Unternehmensidee ein ausreichendes Erfolgspotenzial bietet, sollte sich die Kurzfassung an den Interessen potenzieller Anleger orientieren. Investmentgesellschaften achten bei der Investitionsentscheidung besonders auf die folgenden Bewertungsprioritäten: Qualifizierte, detaillierte Geschäftsplanung (Businessplan) mit aussagekräftigen Angaben zu Produkten, Gesellschaft, Management, Märkten und Wettbewerben sowie Finanzkennzahlen (nachvollziehbare Investitions-, Ergebnis- und Liquiditätsplanung für die kommenden drei bis fünf Jahre, von denen das erste auch monatlich stattfindet).

Ein hoher Marktzugang für neue Firmen hat einen positiven Effekt. Ausschlaggebend ist, ob der Equity-Investor davon ausgeht, dass das Topmanagement in der Lage ist, die Konzernstrategie und die operative Unternehmensplanung umzusetzen und auch das persönliche Engagement zu übernehmen. Lässt sich aus Sicht des Investors eine attraktive Rendite durch den Verkauf der Investition am Ende des Finanzierungszeitraumes erzielen?

Ist es wahrscheinlich, dass der während des Investitionszeitraums generierte Cashflow ausreicht, um die Investition am Ende der Frist zu tilgen? Und wie funktioniert die Eigenkapitalfinanzierung? Der Kontakt zu potenziellen Investoren sollte durch eine kurze Zusammenfassung des Businessplans (Executive Summary) angestrebt werden (keine Rundschreiben). Ernsthafte Eigenkapitalinvestoren werden in dieser Phase sicherstellen, dass die kommunizierte Unternehmensidee strikt geheim gehalten wird.

Sollte der Gründer mit dem Businessplan das Interesse des Eigentümers wecken, lädt ihn die Kapitalanlagegesellschaft zu einem persönlichem Treffen ein. Nun soll das Unternehemen kurz und bündig dargestellt und die wichtigsten Zahlen und Tatsachen dargestellt werden. Wenn der Eigenkapitalinvestor von den Erfolgschancen des zu fördernden Projektes Ã?berzeugt ist, werden die gegenseitigen Intentionen der Investitionsverpflichtung in einem letter of intent erfasst.

In der Regel beinhaltet der Absichtserklärung Angaben zu den Rahmenbedingungen der Beteiligung des Eigentümers sowie zu Dauer und Ausmaß der Förderung. Im Anschluss daran wird der Equity-Investor das Untenehmen im Zuge einer Due Diligence einer kritischen Betrachtung aller Rechtsverhältnisse (Legal Due Diligence), Rechnungslegung, Bilanz und Finanzkennzahlen (Financial Due Diligence) sowie der gesamtwirtschaftlichen Perspektiven des Commitments unter Berücksichtigung des Innovationsgehaltes des Untenehmens und seines Wachstumspotentials (Business Due Diligence) unterziehen.

Im Rahmen der Due Diligence wird der Equity-Investor eine Bewertung des Unternehmens durchführen (in der Regel basierend auf dem diskontierten Betrag der zukünftigen Cashflows) und ein entsprechendes Übernahmeangebot unterbreiten. In einer oft sehr detaillierten Beteiligungsvereinbarung werden dann die Rechte und Verpflichtungen der Teilnehmer festgeschrieben. Das Investment kann als Direkt- oder Stillhalterbeteiligung strukturiert werden.

Im Falle einer unmittelbaren Teilnahme wird der Equity-Investor Mitinhaber bzw. Teilhaber. Grundvoraussetzung für eine unmittelbare Teilnahme ist, dass die Gesellschaft in einer für die Anleger vorteilhaften rechtlichen Form geführt wird. Wahlweise kann auch eine stillschweigende Gesellschaft oder eine Verbindung von unmittelbarer und stillschweigender Gesellschaft zustandekommen. Es können eine Vielzahl von sehr individuellen Absprachen über Zinssätze und Partizipation am Wertzuwachs gemacht werden.

In jedem Falle sichert sich der Equity-Investor ein vertragliches Mitsprache- und Kontrollrecht. In die Beteiligungsvereinbarung sollte der Gründer auch die vom Beteiligungskapitalgeber zu erbringende Managementunterstützung und Beratung aufnehmen. Vorschriften über die Möglichkeiten der Beteiligung weiterer Anleger. Zum Ende der Laufzeit der Eigenkapitalfinanzierung verlässt der Equity-Investor die Beteiligung, den sogenannten Exit.

Im Falle einer unmittelbaren Teilnahme ist die von den Betroffenen oft als " Königsweg " angepeilte Option ein IPO. Wird dieser Weg blockiert, verkauft der Anteilseigner seine Aktien an ein anderes Institut oder einen anderen Anleger (Trade Sale). Oft verkauft der Unternehmer dann auch seine Aktien und erzielt dadurch die Wertsteigerung seines Unternehmens durch den Kauf seiner Aktien.

Die dritte Möglichkeit besteht darin, dass der Investor seine Aktien aus dem während des Investitionszeitraums generierten Cashflow zurückkaufen kann. Im Falle der stillschweigenden Gesellschaft ist die letztgenannte Option, d.h. die Rückzahlung des Kredits, der Ausweg.

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