Arten von Insolvenzverfahren

Insolvenzverfahrenstypen

Art und Durchführung der Insolvenz sind von Land zu Land unterschiedlich. AW: Welche Arten von Insolvenzverfahren gibt es? Es gibt auch verschiedene Arten oder Schlagworte für typische Insolvenzverfahren:. In der Praxis gibt es grundsätzlich drei Arten von Insolvenzverfahren: Bei Überschuldung eines Nachlasses kann ein Vergleichsinsolvenzverfahren durchgeführt werden.

Welche Arten von Insolvenzverfahren gibt es? - Konkursgesetz

AW: Welche Arten von Insolvenzverfahren gibt es? Das Insolvenzverfahren läuft regelmäßig und das Verbraucher-Insolvenzverfahren. Das Standardinsolvenzverfahren ist grob gesagt für Firmen, das Konsumenteninsolvenzverfahren für Privatpersonen. Das reguläre Insolvenzverfahren kann aber auch für Privatpersonen gelten, die z.B. gegenüber Sozialversicherungen aus einer vorherigen selbständigen Erwerbstätigkeit Verpflichtungen haben. Zur Befreiung von Restschulden muss man zunächst einen formell richtigen Versuch einer Einigung mit den Kreditgebern machen, dann kann man Insolvenz anmelden.

Zahlungsunfähigkeitsverfahren

Insolvenzverfahren dienen in erster Linie dazu, die unbesicherten Schuldner eines Kreditnehmers in einem Gerichtsverfahren gleichermaßen und möglichst gut zu bedienen. Die Zinsen eines Einzelgläubigers müssen sich aus den Zinsen der Gläubigerpopulation zurückziehen. Auch im Insolvenzverfahren ist die Weiterführung eines Betriebes möglich. Die Weiterführung des Betriebes in der realen Lage ist abhängig von der Lage des Betriebes.

Die Höhe der Verschuldung und die Anzahl der Kreditgeber ist für diese Entscheidungsfindung meist irrelevant. Entscheidend ist, ob das Unternehmen nach dem Willen des Managements fortgeführt werden soll und ob im laufenden Geschäft ein kontinuierlicher Ertrag erzielbar ist. Auch die Fortführung des Unternehmens ist ohne Finanzierungsoptionen nicht möglich. Für ein gelungenes Insolvenzverfahren ist es entscheidend, dass die besonderen Merkmale des Einzelfalls berücksichtigt werden.

Es gibt daher auch unterschiedliche Typen oder Schlüsselwörter für ein typisches Insolvenzverfahren: Der gute Konkursverwalter wird seine Aufgaben regelmässig und nicht planmässig unter Beachtung der Gesamtsituation ausführen. Dazu benötigt ein Konkursverwalter viel Know-how. Nur so können Selbstverwaltung, Schutzbildschirm, ESUG und Insolvenzplan wirkungsvoll untermauert werden.

Das Insolvenzverfahren für unsere Abnehmer und Zulieferer ist jetzt wesentlich günstiger als früher. Nur ein Insolvenzverfahren erlaubt die Umstrukturierung eines Betriebes unter Beachtung der Gleichstellung unbesicherter Kreditgeber. Nur ein Insolvenzverfahren erlaubt es, ein Unternehmen gegen die Belange eines Einzelgläubigers umzustrukturieren.

Die wichtigsten Aspekte des Insolvenzrechts

Die wichtigsten Aspekte des Insolvenzrechts Das Konkursrecht umfasst die verschiedenen Arten der Zahlungsunfähigkeit, von der privaten Zahlungsunfähigkeit bis zur Unternehmensinsolvenz. Es gibt für diese Arten andere rechtliche Regelungen. Nach Beantragung der Zahlungsunfähigkeit des Zahlungspflichtigen wird das Insolvenzverfahren mit dem Zweck der Befreiung des Zahlungspflichtigen von Restschulden eroeffnet. Wenn eine betroffene Person einmal überschuldet ist, ist es meist sehr schwierig, aus dieser Lage auszubrechen.

Häufig gibt die Überverschuldung Anlass zu weiteren Bedenken und Zukunftsängsten, die die Beteiligten stark beanspruchen können. Muss der Debitor befürchten, dass sein Gehalt beschlagnahmt wird? Wie geht es weiter, wenn Sie einen Insolvenzantrag stellen? Überverschuldung ist oft eine große Last für die Beteiligten. Im Prinzip können nur gewisse Anteile des Schuldnervermögens und der Erträge durch Zwangsvollstreckungsmaßnahmen beschlagnahmt werden.

Dieser Pfändungsschutz soll eine so genannte kahle Pfändung des Zahlungspflichtigen verhindern, d.h. er muss nach wie vor in der Lage sein, für seinen eigenen und ggf. den Unterhalt seiner Familien zu sichern. Sie können dann im Rahmen einer Insolvenzauktion oder eines Insolvenzverkaufs verkauft und das Darlehen an die Kreditgeber ausbezahlt werden.

Pfändungen von Löhnen beziehen sich auf die Pfändungen des Lohnes des Schuldners. Der Schuldner ist dazu angehalten, den Pfändungsanteil zu ermitteln, zurückzuhalten und bis zur Begleichung der Verbindlichkeiten seines Mitarbeiters unmittelbar an die Schuldner weiterzugeben. Bei Pfändungen von Löhnen muss der Zahlungsempfänger jedoch zunächst ein Zwangsvollstreckungsgericht angerufen und von diesem einen Pfändungs- und Überweisungsbefehl erwirkt haben.

Die Pfändung eines Kontos ist besonders wichtig, da sie die Existenzberechtigung des Zahlungspflichtigen beeinträchtigen kann. Im Falle einer Pfändung des Kontos geht dem Zahlungspflichtigen der Zugang zu seinem Account verloren, der Kontostand wird an den Zahlungsempfänger überwiesen, das Bankeinzugsverfahren kann nicht mehr durchgeführt werden und die EC-Karte wird von der Hausbank wieder einbezahlt. Ein Weg für den Zahlungspflichtigen ist die Umwandlung seines Kontos in ein Pfändungssicherungskonto (P-Konto).

In diesem Fall kann der Zahlungsempfänger noch Pfändungen vom Bankkonto vornehmen, jedoch nur solche, die die Pfändungsbefreiungsgrenze überschreiten, was nicht heißt, dass der gesamte Kontostand einbehalten wird. Nettomonatsgehalt Die Affidavit (früher: Offenbarungseid) ist eine Selbstanzeige in Gestalt einer Vermögensübersicht über das Umlaufvermögen.

Die eidesstattliche Erklärung ist eine Abschottungsmaßnahme, die von den Gläubigern beantragt werden kann, um Einblick in das Schuldnervermögen zu erhalten. Die Frist für die Vorlage der Erklärung muss strikt eingehalten werden, andernfalls kann der Kreditgeber einen Zivilhaftbefehl gegen den Kreditnehmer einreichen. Privatinsolvenzen, auch Verbraucherinsolvenzen oder Verbraucherinsolvenzen oder Verbraucherinsolvenzen oder Verbraucherinsolvenzen oder Verbraucherinsolvenzen oder Verbraucherinsolvenzen nennen wir die Insolvenz eines Privatperson.

Das bedeutet, dass sie einen Insolvenzantrag einreichen können. Normalerweise können alle nicht mehr zahlungsfähigen natürliche Personengruppen die Insolvenz anstreben. Allerdings gibt es einige Ausnahmeregelungen, z.B. können Selbständige (z.B. ein niedergelassener Arzt) keine private Insolvenz anstreben. Die Beantragung der privaten Insolvenz im Falle einer selbständigen Erwerbstätigkeit ist nur unter den nachfolgenden Voraussetzungen möglich: Bevor eine Privatperson einen Insolvenzantrag stellt, muss sie sich mit den Kreditgebern in einem aussergerichtlichen Vergleichsverfahren einigen.

Insolvenzrechtlich kann ein Insolvenzverfahren für Privatinsolvenzen nicht ohne den Versuch eines gerichtlichen Vergleichs eröffneten werden. Unternehmensinsolvenz ist im Konkursrecht die Zahlungsunfähigkeit von Gesellschaften (Kapital- oder Personengesellschaften), im Volksmund auch Bankrott oder Bankrott oder Bankrott oder Bankrott oder Bankrott oder Bankrott oder Bankrott oder Bankrott oder Bankrott oder Bankrott oder Bankrott oder Bankrott genannt. Die Unternehmensinsolvenz erfordert im Unterschied zur privaten Zahlungsunfähigkeit einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens durch den Insolvenzverwalter.

Nach Eintritt der Insolvenz oder Überverschuldung ist der Vorstand gehalten, innerhalb von drei Monaten einen Antrag auf Insolvenz zu stellen. 3. Wenn er diese Fristen nicht einhält oder der Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens falsch eingereicht wird, kommt er in Verzug und ist daher staatsanwaltschaftlich belangbar. Nach dem Insolvenzgesetz müssen Unternehmen bei Überverschuldung Insolvenz anmelden.

Worin besteht der Unterscheid zwischen Insolvenz und Verschuldung? Insolvenz nach 17 der Insolvenzordnung: Der Zahlungspflichtige ist insolvent, wenn er nicht in der Lage ist, die geschuldeten Zahlungsverpflichtungen zu erbringen. Die Insolvenz besteht daher nach dem Insolvenzgesetz bei Zahlungseinstellung, da keine Zahlungsmöglichkeiten mehr da sind.

Überverschuldung nach 19 der Insolvenzordnung: Eine Überverschuldung besteht, wenn das Schuldnervermögen die vorhandenen Schulden nicht mehr abdeckt, es sei denn, der Fortbestand des Betriebes ist unter den gegebenen Voraussetzungen vorhersehbar. Das Konkursrecht spricht daher von Überverschuldung, wenn die Ansprüche der Kreditgeber das Schuldnervermögen überschreiten.

Allerdings gibt es, da dies bei Gesellschaften oft und über einen längeren Zeitraum der Fall sein kann, eine zusätzliche Regelung im Konkursrecht, die vorsieht, dass es keine überschuldung gibt, wenn es hinreichend sicher ist, dass das Geschäft weitergeführt wird. Nach dem Insolvenzgesetz haben Mitarbeiter im Falle der Zahlungsunfähigkeit des Unternehmens grundsätzlich ein Anrecht auf Konkursgeld.

Die Insolvenzgelder dienen als Ausgleich für den Lohnausfall und werden von der Agentur für Arbeit ausbezahlt. Die Zahlungsfrist für Insolvenzgelder ist jedoch auf maximal drei Monaten begrenzt. Darüber hinaus muss der Unternehmer nach dem Konkursrecht die Lohnauszahlung drei Monaten vor dem Insolvenzfall (z.B. vor Insolvenzeröffnung) ausgesetzt haben.

Die Insolvenzgelder betragen in der Regel den vollen Nettolohn. Wird ein Unternehmen während des Konkursverfahrens übertragen, müssen die Mitarbeiter darüber informiert werden. Die EuInsVO ist für international tätige Unternehmen anwendbar. Die Zahlungsunfähigkeit tritt ein, wenn die Zahl der Gläubiger mehr als 19 ist. Eine Befreiung von der Restschuld kann nach dem Insolvenzgesetz auch bei regulärer Zahlungsunfähigkeit nach 6 Jahren erfolgen; im Gegensatz zur privaten Zahlungsunfähigkeit ist jedoch ein außergerichtlicher Vergleichsversuch bei regulärer Zahlungsunfähigkeit nicht erforderlich.

Insolvenzverfahren: Bei Zahlungsunfähigkeit wird das Insolvenzverfahren nach dem Antrag auf Eröffnung des Verfahrens eingeleitet. Im Fall der privaten Zahlungsunfähigkeit wird dies auch als Konsumenteninsolvenzverfahren oder vereinfachter Insolvenzverfahren im Konkursrecht bezeichnet. Die Insolvenzverwaltung bewirtschaftet das Geld und das Kapital des Zahlungspflichtigen, d.h. die Ansprüche aller Zahlungsempfänger werden im Insolvenzverfahren gleichberechtigt gezählt und kein Zahlungsempfänger wird vor oder nachteilig behandelt.

Ist das Insolvenzverfahren eingeleitet, besteht der Zwangsvollstreckungsschutz, d.h. es dürfen keine Vollstreckungsmaßnahmen gegen den Zahlungspflichtigen, z.B. Pfändung, vorgenommen werden. Für die Vermögensverwaltung des Zahlungspflichtigen ist der Konkursverwalter zuständig. Die Insolvenzverwalterin überprüft auch, auf welche Höhe die Insolvenzgläubiger des Zahlungspflichtigen gesetzlich Anspruch haben. In manchen Fällen muss der Zahlungsempfänger auch etwas an den Zahlungspflichtigen oder seinen Konkursverwalter abführen.

Dies ist z.B. der Fall, wenn ein Zahlungsempfänger einen Monat vor Insolvenzeröffnung vom Zahlungspflichtigen durch Vollstreckung erlangt. Im Konkursrecht spricht man von einer inkongruenten Absicherung. Damit steht dem Veräußerer ein so genanntes Trennungsrecht im Rahmen des Insolvenzrechts nach 47 der IO zu. Bei Zahlungsunfähigkeit des Bestellers kann der Auftragnehmer die noch nicht bezahlten Waren vom Auftraggeber oder seinem Konkursverwalter zurückfordern, da er noch rechtlicher Inhaber ist.

Das Trennungsrecht kann vom Veräußerer (Gläubiger) nur durch schriftlichen Insolvenzantrag beim zuständigen Konkursverwalter durchgesetzt werden. Im Regelfall sollte dieser Insolvenzantrag zu Anfang des Verfahrens eingereicht werden, da der Konkursverwalter nicht dem Schuldner, sondern dem Veräußerer gehörende Sachen von der Konkursmasse abzutrennen und an die entsprechenden Veräußerer zurückzugeben hat.

Verbleibende Schuldentilgung: Wann ist das möglich? Bei Zahlungsunfähigkeit wird angestrebt, die Restschuld nach dem Insolvenzverfahren freizugeben. Verbleibende Schuldentilgung. Nach einer gewissen Zeit nach Eröffnung der Zahlungsunfähigkeit sind also die verbleibenden Forderungen, die am Ende dieser Zeit verbleiben oder nicht ausgeglichen werden konnten. Auch die Zeit nach Beendigung des Konkursverfahrens bis zur Freigabe der Restschuld wird als "good conduct phase" bezeichnet.

In der Phase des guten Verhaltens muss der Zahlungspflichtige eine Reihe von Verpflichtungen berücksichtigen: Befreiung von der Restschuld: Eine Befreiung von der Restschuld ist daher erst nach drei Jahren und längstens nach sechs Jahren möglich. Die Insolvenzverordnung (InsO) schreibt seit 2002 vor, dass die Insolvenz bekannt gemacht werden muss (Insolvenzanzeige). Die Insolvenzmitteilungen werden regelmässig von den zuständigen Gerichten in Deutschland im Internet publiziert.

Unter Vermögenssicherung versteht man Massnahmen zum Schutz des Privatvermögens vor dem Zugang künftiger Kreditgeber. Von besonderer Bedeutung sind Vermögenssicherungsmaßnahmen für Einzelunternehmer oder Gesellschaften ohne Haftungsbeschränkung, z.B. eine Personengesellschaft nach bürgerlichem Recht (GbR), bei der der Entrepreneur nicht nur mit dem Geschäftsvermögen, sondern auch mit seinem Privatvermögen haftbar ist.

Es ist jedoch zu berücksichtigen, dass der Schutz des Vermögens nur künftige Kreditgeber betrifft; Massnahmen zum Schutz des Vermögens sind im Falle einer bestehenden oder absehbaren Überschuldung zu ahnden. Vermögensschutzmaßnahmen dürfen daher nur vorsorglich im Falle einer künftigen Verpflichtung ergriffen werden, nie im Zusammenhang mit einer drohenden Überschuldung oder wenn bereits ein Haftpflichtfall vorliegt.

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