Aktuelle Insolvenzen Deutschland

Laufende Insolvenzen Deutschland

Informationen zum Schutz der Untersuchung werden derzeit nicht zur Verfügung gestellt. Untersuchungen und Analysen zur wirtschaftlichen Situation von Unternehmen / Privatpersonen in Deutschland und Europa. Unsere Schwerpunkte liegen im Insolvenz- und Wirtschaftsrecht. Ab der dritten Liga gab es besonders viele Insolvenzen. Gegenwärtige Gesetzgebung: EU-Konsultation zum Insolvenzrahmen und zur EU-Insolvenzverordnung.

Weniger und weniger Insolvenzen in Deutschland - mehr Arbeitsplätze gefährdet - Aktuelle Meldungen

Auf der Beobachtungsliste wurde der Beitrag aufgenommen. Oben auf der linken oberen Ecke der Website befindet sich die Warteliste. Obwohl die Anzahl der Firmeninsolvenzen in Deutschland im ersten Semester weiter um 3,3 Prozentpunkte auf rund 9.900 zurückging. Die Anzahl der von der Zahlungsunfähigkeit des Unternehmens betroffener Mitarbeiter stieg jedoch deutlich um 18,8 Prozentpunkte auf 120.000.

Zusätzlich zu den Insolvenzen von Kleinstbetrieben gingen vermehrt auch grössere mittelgrosse Firmen mit mehr Beschäftigten in Konkurs. In unserer Wochenserie erzählen wir bis einschließlich August, wie Bremen das Jahr des Protests miterlebt hat. Sämtliche Beiträge und Filme sind hier zu sehen. Egal ob Klassiker, Franzose oder Innovator, ob Region, Mittelmeer, Asien oder Orient - die neue Gourmet-Säule macht deutlich, welcher Gastronomiebesuch in Bremen sich rechnet.

Welche Vereine wann in Bremen oder der Umgebung spielen und wie das Spiel endete, können Sie in unserer Tabelle nachlesen. Dort findet ihr auch die Resultate der Partien der höheren Spielklassen.

Insolvenzen in Deutschland gesunken

Im Jahr 2017 haben 20.200 Gesellschaften einen Insolvenzantrag gestellt. Bis 2016 gab es 21.560 Gesellschaften. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies einen Umsatzrückgang von 6,3 Prozentpunkten. In Deutschland gibt es 2,41 Mio. Betriebe. Das bedeutet, dass 0,84% in Konkurs sind. Mit 39.470 Insolvenzen war 2003 die höchste Zahl an Insolvenzen zu beobachten.

Das bedeutet, dass sich die Anzahl der Insolvenzen innerhalb von 14 Jahren nahezu halbiert hat. Die Gläubigerschäden beliefen sich auf 26,6 Mrd. EUR (2016: 27,5 Mrd. EUR). Dies entspricht im Schnitt 1,32 Mio. EUR pro Insolvenz. Die Kreditgeber konnten im Schnitt nur fünf Prozentpunkte ihrer Ansprüche durchsetzen. Die Anzahl der verloren gegangenen Stellen beträgt 198.000 (2016: 221.000).

Kleine Unternehmen mit nicht mehr als fünf Mitarbeitern machen mit rund 82% den größten Teil der Insolvenzen aus. Auf den Mittelstand entfällt ein Anteil von 18%. Nur in wenigen Einzelfällen waren große Unternehmen davon betroffen wie zum Beispiel der mit 804 Mio. EUR umsatzstärkste SolarWorld-Konzern in Deutschland, die traditionsreiche Reederei Rickmers (480 Mio. EUR) und die Krankenhausgruppe Paracelsus (410 Mio. EUR).

Fast 78% aller Insolvenzen kommen aus dem Dienstleistungs- und Handelsbereich (15.700 Fälle). 14,9 Prozentpunkte entfallen auf die Bauwirtschaft (3.010 Fälle), 7,38 Prozentpunkte auf das produzierende Gewerbe selbst ("1.490 Fälle"). Die Anzahl der Insolvenzen ging in allen vier Sparten zurück. Die geringste Insolvenzrate hat das produzierende Gewerbe mit 45 pro 10000 Firmen, die Bauwirtschaft mit 85 pro 10000.

Die niedrigste Insolvenzrate (38 von insgesamt rund 10000 Unternehmen) weist Baden-Württemberg auf, vor Bayern und Thüringen. Ganz oben steht Berlin (93 von insgesamt rund 10000 Unternehmen). Die rückläufigen Insolvenzen stehen in engem Zusammenhang mit der guten gesamtwirtschaftlichen Konjunktur. Im Jahr 2017 wurde Deutschland erneut Export-Weltmeister und erreichte einen Überschuss in der Leistungsbilanz von über 250 Mill.

Zudem nahm die Inlandsnachfrage deutlich zu, was vor allem auf die weiter rückläufige Arbeitslosigkeit (derzeit 5,7 Prozent) zurückzuführen ist. Das Zinsniveau bleibt auf einem sehr niedrigen Stand, was den Firmen die Investitionsfinanzierung und den Kreditzugang deutlich vereinfacht. Dafür gibt es jedoch rechtliche und kulturelle Rahmenbedingungen, die die Insolvenz vorziehen.

In vielen FÃ?llen fÃ?hren BeschÃ?mpfung und Furcht vor dem Verlust des Gesichts dazu, dass Unternehmen die ZahlungsunfÃ?higkeit exzessiv verschieben und erst dann Konkurs beantragen, wenn es bereits zu spÃ?t ist, das Unternehmen zu retten. Einige namhafte mittelständische Unternehmen haben 2017 einen Insolvenzantrag gestellt, weil sich ihre Erzeugnisse oder Leistungen (nicht mehr) am Kapitalmarkt etablieren konnten.

Auctionata ist ebenfalls bankrott: Das Online-Auktionshaus für Luxus- und Kunstobjekte in Berlin hatte als Start-up knapp 95 Mio. USD an Venture Capital eingeworben. In der Unternehmensinsolvenz sehe Viktor Vanberg kein grundlegendes Hindernis, im Gegenteil. 4. Bleibt ein ineffizientes und am Rand seiner Lebensdauer stehendes Geschäft bestehen, so ist es auch das Geschäft eines lebensfähigen Unternehmens.

Auch interessant

Mehr zum Thema