Ablauf Insolvenzverfahren Privatperson

Insolvenzverfahren für Privatpersonen

Inwieweit dauert das Insolvenzverfahren? Die Privatinsolvenz ist in der Insolvenzordnung gesetzlich geregelt. Insolvenzverfahren im Falle eines Scheiterns. Um die Insolvenzsituation zu klären. Am Ende der Frist prüft die Insolvenzverwaltung gemeinsam mit dem Insolvenzverwalter.

Insolvenzverfahren: Erlöschen der Restschuldfreiheit

Nachfolgend wird der Ablauf des Insolvenzverfahrens vereinfacht erläutert. Funktionsweise des Insolvenzverfahrens Inwieweit dauert das Insolvenzverfahren? Mehr dazu weiter unten. Das Insolvenzverfahren startet mit einem Gesuch und dessen Überprüfung im Einleitungsverfahren. Bei dem eigentlichen Insolvenzverfahren geht es um die Absicherung der Konkursmasse und deren Ausschüttung an die Insolvenzgläubiger durch den Konkursverwalter.

Im Falle von Privatpersonen ist dann eine Befreiung von der Restschuld möglich. Im Rahmen eines ordentlichen Konkursverfahrens kann der Schluss die Auflösung oder Umstrukturierung des Unternehmens oder bei Privatpersonen die Tilgung der Restschuld sein. Letzteres ist die Norm im Privatinsolvenzverfahren. Da, wie der Firmenname schon sagt, das Verfahren für ein reguläres Insolvenzverfahren für Firmen (GmbH o.ä.) die Norm ist, sollte dies im Nachfolgenden beschrieben werden.

Um das Insolvenzverfahren nach Ablauf zu eröffnen, muss der Gläubiger zunächst einen Insolvenzantrag stellen. Das Verfahren ist in der Konkursordnung (InsO) geregelt. Die Eröffnung des Insolvenzverfahrens ist beim zuständigen Gericht zu beantragen. Ist dies der Fall, wird die Eröffnungsentscheidung getroffen, in der ein Konkursverwalter bestellt wird und das Insolvenzverfahren eröffnet wird.

Insolvenzverfahren sind dann ganz einfach: Zunächst übernimmt der Konkursverwalter das Schuldnervermögen, das nun die Nachlassregelung ist. Diese muss der Konkursverwalter absichern und eine genaue Liste aufstellen. Nach der anschließenden Information des Insolvenzverwalters über die finanzielle Lage des Gläubigers kann dieser mit der Liquidation der Konkursmasse begonnen werden.

Wenn genügend Bargeld vorhanden ist, kann er es an die Kreditgeber verteilen vorher, jedenfalls im Falle der Zahlungsunfähigkeit natürlicher Person. Im Regelfall hat sich der Zahlungspflichtige während einer 6-jährigen Abtretungsperiode zu verpflichten, den Pfändungsanteil an den Konkursverwalter oder Treuhänder abzuführen, der ihn an die Zahlungsempfänger ausschüttet.

Darüber hinaus ist der Zahlungspflichtige während dieser Zeit dazu angehalten, eine angemessene Anstellung anzustreben oder zu suchen. Erfüllt er die Voraussetzungen dieser Phase des guten Verhaltens, wird er nach sechs Jahren in einem solchen Insolvenzverfahren von allen übrigen Forderungen erlöst. Das Privatinsolvenzverfahren hat eine Reihe von Vorzügen.

Nur wenn die Kreditgeber diese versagen ließen und dies von einer zugelassenen Instanz bestätigt wird, kann der Kreditnehmer ein Insolvenzverfahren einleiten. Auch die Vorgehensweise unterscheidet sich geringfügig. Auf die Beantragung folgte nicht die Insolvenzeröffnung, sondern der Versuch einer gerichtlichen Einigung. Nur wenn die Kreditgeber dies auch zurückweisen, erfolgt das Insolvenzverfahren nach dem üblichen Ablauf bis zur restlichen Schuldenbefreiung.

Die Restschuld wird nach Ablauf dieser Frist - sofern der Zahlungspflichtige die Voraussetzungen dafür schafft - freigegeben.

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