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Von Gründern für Gründer

Der Ursprung

Wo hat eigentlich alles angefangen? Wie bin ich auf die Idee gekommen? Warum möchte ich mein Leben nicht in einem großen Konzern verbringen?

Den (zeitlichen) Ursprung meines Wunsches, Unternehmer zu werden, kann ich heute nicht mehr genau nachvollziehen. Man hätte auch meinen können mein Lebensweg wäre bereits vorgezeichnet gewesen. Mein Großvater und auch mein Vater waren in einem Münchner Technologiekonzern beschäftigt, ebenso wie mein Onkel. Auch ein entfernter Cousin hat sich für einen Einstieg in ebendiesem Konzern entschieden.

Doch was hat mich davon abgehalten es ihnen gleichzutun? Hatte ich Angst nicht so viel erreichen zu können wie mein Großvater und insbesondere auch wie mein Vater? Oder bin ich einfach zu eigenständig, möchte mich nicht in eine riesige homogene Menschenmasse einfügen?

Um ehrlich zu sein bin ich einfach zu unruhig, manchmal auch zu eitel. Es nervt mich, wenn Leute nicht die Lust oder nicht den Mut haben eine Entscheidung zu treffen. Es nervt mich, wenn sich keiner traut seine Meinung zu sagen alle nur ihr Fähnchen in den Wind halten. Aber am meisten stört es mich, und hier kommt die Eitelkeit, eine Nummer unter tausenden in einer riesigen Konzernwelt zu sein. Ein kleines Rädchen in einem großen Gebilde, wo es egal ist, wer eine Aufgabe übernimmt, solange sie bis zum Abend erledigt ist. Wo quasi jeder austauschbar ist und das auch häufiger einmal vorkommt. Ich möchte einen Unterschied machen, meinen Beitrag leisten. Ich möchte, solange ich es mir aussuchen kann, mit Leuten umgeben sein, die Spaß haben an dem, was sie machen. Die sich freitags schon auf Montag freuen, nicht anders herum.
Das erste Mal so richtig über die Selbstständigkeit habe ich vor ca. 10 Jahren nachgedacht. Damals hatte ich ein Jurastudium begonnen und mit einem Freund nachgedacht, wie wir ein Paar Euro verdienen könnten. Wir kamen auf die verschiedensten Ideen. Zwischendrin haben wir überlegt billige Glühbirnen aus Ungarn zu importieren und diese hier in Deutschland billig zu verkaufen. Zum Glück haben wir nicht damit angefangen, denn die „Idee“, der Handel mit Produkten zweifelhafter Qualität und Herkunft, wäre wohl nicht sehr nachhaltig gewesen. Aber ich bekam auf jeden Fall Lust auf mehr.
Im darauffolgenden Jahr habe ich dann bei einem Start-Up-Wettbewerb an der Uni (5 Euro Business – sehr empfehlenswert) mitgemacht und so mein erstes Unternehmen, eine GbR, gegründet. Dieses Unternehmen wurde dann mit Ende des Wettbewerbs, auch aufgrund persönlicher Unstimmigkeiten im Team aufgelöst.
Vielleicht hatte die Idee aber auch einfach keine Perspektive! Wie sollte sie aber auch? Wir hatten alle einfach keine Ahnung und noch weniger Erfahrung. Trotz, oder vielleicht auch aufgrund, unseres jugendlichen Leichtsinns haben wir mit diesem Unternehmen unseren ersten Umsatz generiert.
Seitdem habe ich Lust etwas zu gründen, möchte mein eigener Chef sein. Viel mehr Ahnung habe ich heute sicher auch noch nicht, aber ich will lernen. Und dabei möchte ich meine Begeisterung mit anderen Menschen teilen.

Mir wurde vor kurzem erst gesagt „man kann nur etwas anzünden, wenn man selbst brennt.“ Und das tue ich, ich bin Feuer und Flamme!

Sebastian

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3 Comments

  1. so in etwa geht es mir auch, ein rad in einem großen getriebe ist zwar wahnsinnig komfortabel. aber die meisten wollen und koennen nicht aus ihrer komfortzone raus.
    top :)

  2. Sebastian

    27. Mai 2014 at 13:02

    Zu diesem Thema: Ich habe erst neulich das Buch “Raus aus der Komfortzone” geschenkt bekommen :-)

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