Gmbh Stammkapital Einzahlung: Einlage Gmbh Stammkapital Einlage

Einbringung des Stammkapitals in die GmbH. Sie kann einen oder mehrere Partner haben. Wird eine GmbH in bar gegründet, müssen die Gesellschafter mindestens ein Viertel ihres Anteils (der Einlage) einbringen. Das Stammkapital wird nach der Einzahlung auf das Vermögen der Gesellschaft übertragen.

Finanzinstitut lehnt Geschäftskonto ab: Wie wird das Stammkapital der GmbH eingezahlt?

Momentan betreue ich eine GmbH in der Stiftung, deren Anteilseigner beide nicht aus Deutschland sind. Sie wurde bereits von einem örtlichen notariell beglaubigt. Nun haben wir aber das Dilemma, dass wir das Stammkapital von 25.000 EUR nicht einbringen können, weil kein Finanzinstitut für uns ein Firmenkonto einrichten will.

Inwiefern kann ich das erforderliche Aktienkapital einbringen? Bei der Registrierung hat der geschäftsführende Gesellschafter sicherzustellen, dass die Kapitaleinlagen zur kostenlosen und unbeschränkten Verwendung durch den geschäftsführenden Gesellschafter zur freien Verwendung zur Verfügung stehen. Der Gesetzgeber sieht nicht vor, dass dies nur dann geschehen kann, wenn die Bezahlung auf ein Bankkonto der GmbH geleistet wird. Es ist auch vorstellbar, dass der geschäftsführende Gesellschafter ein Binnenschiff öffnet, die Gründungspartner die Kapitaleinlagen in Bargeld an den geschäftsführenden Gesellschafter abgeben und der geschäftsführende Gesellschafter die Einzahlung im Kassebuch festhält.

Ein Exemplar des Kassenbuchs kann dem notariell beglaubigten Zahlungsnachweis ausgehändigt werden, der dieses ebenfalls an das Firmenbuch weitergibt. Diese Einzahlungsscheine wurden in meiner Notariatspraxis bisher ohne Beanstandungen von den Registern angenommen.

Mindeststammkapital für die Gründung einer GmbH

12.500 EUR müssen für die Stiftung bezahlt werden – aber was ist mit dem anderen? Die gesetzlich vorgeschriebene Höhe des Stammkapitals für die Errichtung einer GmbH beläuft sich auf EUR 5.000,- (§ 5 Abs. 1 GmbHG). Sie sind im Zusammenhang mit der Errichtung einer GmbH in das Firmenbuch einzutragen. Eine Anmeldung bei der Barkasse einer GmbH kann nur stattfinden, wenn auf die verabredeten Anteile der Partner so viel einbezahlt wird, dass die Haelfte des Mindestkapitals erzielt wird ( 7 Abs. 2 S. 2 GmbHG).

Für die Errichtung der GmbH sind daher die – allgemein bekannt – 12.500 EUR zu zahlen. Für jede Aktie ist ein Quartal des beschlossenen Nennbetrages zu zahlen ( 7 Abs. 2 S. 1 GmbHG). GmbH-Gründer fragen sich oft, bis wann die verbleibenden Beiträge von den Anteilseignern eingezahlt werden sollen.

Wenn das Mindeststammkapital von EUR 2.000,- festgelegt ist und z.B. zwei Aktionäre je eine Stammeinlage von EUR 12.500,- übernehmen, stellt sich die Frage, ob und wann die restlichen EUR 12.500,- einzuzahlen sind. Es ist die Fragestellung zu beantworten, ob die Aktionäre die restlichen Einlagen zu erbringen haben:

Der Anteilseigner ist gesetzlich dazu angehalten, die Einbringung in die Firma vorzunehmen ( 14 S. 1 GmbHG). Weil die Einlagepflicht von der Firma nicht effektiv aufgehoben werden kann, bleibt nur die Fragestellung der Restlaufzeit der Einlagen (vgl. 19 Abs. 2 S. 1 GmbHG).

Auf den ersten Blick sieht das Recht keine eindeutige Regulierung in dieser Thematik vor. Vielfach ist in der Gesellschaftssatzung oder in der Gesellschaftssatzung der GmbH eine Bestimmung über die Fristigkeit der übrigen Einlagen enthalten. Dies ist nicht verpflichtend – das Recht bestimmt nur die Größe des Grundkapitals und die Anzahl und den Nennbetrag der Anteile, nicht aber die Laufzeit der Zahlungsverpflichtung (vgl. § 3 Abs. 1 GmbHG).

Sollen alle Einzahlungen unverzüglich in vollem Umfang geleistet werden, könnte folgende Bestimmung in die Statuten übernommen werden: „Jeder Aktionär muss eine Bareinlage auf seine Aktien zum Nennwert einbringen. „Dies kann z.B. dann Sinn machen, wenn die GmbH bereits Eigenkapital in angemessener Größenordnung zum Betrieb braucht.

Wahlweise kann die Statuten natürlich auch einen gewissen Zeitraum bestimmen, zu dem die Einlage in die Aktien zu erfolgen hat oder gewisse Vorgänge, die die Laufzeit der Einlageverpflichtung begründen. Soweit die Statuten keine Angaben zur Fristigkeit der übrigen Beiträge enthalten, sind die Aktionäre in der Generalversammlung befugt, ausstehende Beiträge zu verlangen (§ 46 Nr. 2 GmbHG).

Dieses Verlangen nach den Beiträgen der Aktionäre, die bei der Beschlussentscheidung bereits anwesend waren, ist ohne weiteres einforderbar. Die Satzung der Firma kann den Anspruch auf Beiträge auch auf andere Gesellschaftsorgane, wie z.B. die Geschäftsführung, abwälzen. Wird die GmbH zu irgendeinem Zeitpunkt zahlungsunfähig, geht die Berechtigung zur Geltendmachung der Einlage auf den Konkursverwalter über.

Und wenn der Aktionär nicht bezahlt? Wenn der Aktionär seine (Rest-)Einlage nach der Gründung der Firma trotz des Fälligkeitstermins und ordnungsgemäßen Erfordernisses nicht leistet, gibt es unter anderem folgende Möglichkeiten: Gegen den Aktionär kann die Firma Klage auf Zahlung einreichen („Anspruchsgrundlage: § 14 GmbHG“). In der Gründungsphase der GmbH wird dies jedoch aus zeitlichen Gründen eine Ausnahme sein.

Der säumige Gesellschafter kann von der Firma ausgeschlossen werden (vgl. 21 Gmbh – Kaduzierung) – jedoch nicht in der Gründungsphase. Auch auf bereits vorhandene Einlagenverpflichtungen kann im Wege einer gewöhnlichen Kapitalerhöhung verzichtet werden (vgl. § 19 Abs. 3 GmbHG). Zehn Jahre nach seiner Gründung verjähren die Ansprüche der Firma auf Zahlung der Beiträge ( 19 Abs. 6 S. 1 GmbHG).

Herkunft“ bedeutet hier Fälligkeitsdatum. Wie bereits erläutert, wird die Fristigkeit der Beitragspflicht durch eine korrespondierende Regelung in der Satzung oder durch das Erfordernis der Geschäftsführung bewirkt. Der Aktionär ist für die geleistete Zahlung nachweispflichtig. In der Bilanz sind nicht eingeforderte Beiträge von der Firma im Jahresabschluß separat abzuziehen ( 272 Abs. 1 S. 3 HGB).

Die interessierten Kreditgeber können somit im Firmenbuch sehen, dass nicht alle Kautionen in die GmbH eingezahlt wurden. Der Restbetrag ist zu leisten: mit einer entsprechenden Bestimmung in der GmbH-Satzung zu dem dort festgelegten Termin, wenn die Hauptversammlung die Forderung entscheidet, wenn ein anderes in der GmbH-Satzung festgelegtes Gremium die Einlage verlangt, wenn der Konkursverwalter die restlichen Beiträge von der zahlungsunfähigen GmbH verlangt.

In den vorgenannten FÃ?llen hat der AktionÃ?r, der die restliche Einlage zu seinem Anteil geleistet hat, die Zahlungs- bzw. Ã?berweisungsquittung mit gröÃ?ter Umsicht in Bezug auf die fÃ?r ihn nachteilige Beweislast aufzubewahren! Zur Vermeidung von Zweideutigkeiten oder Auseinandersetzungen zwischen den Anteilseignern sollte die Regelung der Verpflichtung zur Leistung der restlichen Einlage in der Gesellschaftssatzung der GmbH in Betracht gezogen werden.

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