Firmenwert Berechnen beispiel: Goodwill Berechnungsbeispiel

Hallo, ich habe nur ein paar Beispiele gesucht. Der GoF wird wie folgt berechnet: des Unternehmens. In der Regel werden die Unternehmen ihre Schulden anpassen, wenn sie sich dem Ausfall nähern (Verhältnis von Goodwill zu Schulden). erklären ein Zahlenbeispiel für die Berechnung des Goodwills? Die Berechnung des Finanzstroms kann auf unterschiedliche Weise erfolgen.

Vorbild

Der Geschäfts- oder Firmenwert (GoF) ist die Unterschiedsbeträge zwischen dem zu zahlenden Kaufpreis und der Höhe aller Vermögenswerte abzüglich aller Verbindlichkeiten ( 246 Abs. 1 S. 4 HGB). Ab dem 1. Januar 2010 ist der gegen Entgelt übernommene (derivative) Geschäfts- oder Firmenwert nach § 246 Abs. 1 HGB (Aktivierungspflicht) zu aktivieren.

Die derivativen Geschäfts- oder Firmenwerte werden gemäß 253 Abs. 3 Sätze 3+4 HGB als abnutzbare Vermögenswerte angesehen, die über 10 Jahre planmäßig abzuschreiben sind. Selbsterstellte ( „originäre“) Geschäfts- oder Firmenwerte dürfen dagegen weder in der Handels- noch in der Steuerbilanz angesetzt werden (Aktivierungsverbot). Die GoF wird wie folgend berechnet: Die Ableitung GoF sollte nicht mit der selbsterstellten GoF verwechselt werden.

Es darf nur die gekaufte (derivative) GoF erkannt werden. Bei dauerhafter Wertminderung ist der Geschäfts- oder Firmenwert auf den geringeren beizulegenden Wert außerplanmäßig abzuschreiben. 3. Die Wertaufholung ist grundsätzlich dann vorzunehmen, wenn die außerplanmäßige Abschreibung nicht mehr besteht (§ 253 Abs. 5 HGB). Die GoF ist gemäß 7 Abs. 1 S. 3 EWStG über 15 Jahre steuerrechtlich abschreibbar.

Und was ist Goodwill?

In allen Arten und Qualitäten von Revisionsaufgaben wird immer wieder Goodwill erwähnt. Mit dem Erwerb erwirbt die erwerbende Firma (oben) das zu erwerbende Unternehmen (unten) und wird Eigentümerin aller Vermögenswerte und Rechtsnachfolgerin aller Schuldnerbeziehungen: Die Kaufsumme beträgt 100.000 EUR. Diesen Geldbetrag zahlt die erwerbende Firma den Aktionären der erworbenen Firma in bar (z.B. durch Banküberweisung).

Das erworbene Unternehmen wird somit als eigenständige Bilanzierungseinheit beendet und vollständig in die Konzernbilanz der übernehmenden Unternehmen einbezogen. Fangen wir auf der Vermögensseite an: Zum Sachanlagevermögen von 110.000 EUR kommen die Anschaffungskosten der erworbenen Firma von ca. EUR 2.000, zu den Beständen und Außenständen der erwerbenden Firma von ca. EUR 6.000 EUR die Anschaffungskosten von ca. EUR 1.000,00 hinzu.

Mit dem Erwerb wird die erwerbende Firma auch Rechtsnachfolgerin der Langfristdarlehen der erworbenen Firma in Höhe von EUR 120.000, so dass unsere Langfristverbindlichkeiten nun EUR 120.000 ausmachen. Das Kapital des erwerbenden Unternehmens hat sich nicht geändert; es handelt sich zum Beispiel um Aktienzertifikate, die vom Erwerb unberührt sind. Die Summe beträgt somit weiterhin 85.000 EUR.

An die Aktionäre des erworbenen Betriebes haben wir insgesamt rund EUR 1.000 ausbezahlt. Wir hatten es aber gar nicht, sondern nur die zunächst verfügbaren Zahlungsarten von EUR 50.000 zuzüglich der EUR 50.000 aus der Registrierkasse des erworbenen Betriebes, also insgesamt EUR 50.000. Aber um die Summe von hunderttausend Euros auszuzahlen, mussten wir weitere 60.000 Euros von der Hausbank leihen.

Darüber hinaus sind wir natürlich die Rechtsnachfolgerin der kurzfristig fälligen Verpflichtungen des erworbenen Betriebes in Höhe von TEUR 5000 geworden. Das kurzfristige Fremdkapital beläuft sich nun auf unsere bisher bei der Hausbank aufgenommenen EUR 1.000 + EUR 6.000 + EUR 5.000 EUR = EUR 8.000. Passivseitig beläuft sich die Bilanz nun auf 285.000 EUR, auf der Aktiva-Seite sind es jedoch nur noch rund 285.000 EUR.

Also bleiben uns rund um die Uhr rund 75.000 Euro. Das ist Goodwill. Dies ist die Differenz zwischen dem Grundkapital des Übernehmers und dem Erwerbspreis zum Zeitpunkt der Akquisition, d.h. EUR 100.000 minus EUR 24.000. Der Firmenwert stellt in normativer Hinsicht die nicht aktivierten, aber dennoch bestehenden Immateriellen Vermögenswerte des erworbenen Unternehmen dar – zum Beispiel selbst erstellte Unternehmenssoftware (Bilanzierungsverbot gemäß 248 Abs. 2 HGB) oder „nur“ die Aufwertung der erworbenen Unternehmensmarke im Absatzmarkt.

Dabei werden auch vorhandene, aber möglicherweise nicht anerkannte produktrechtliche Schutzfakten wie z. B. Patent, Gebrauchsmuster etc. des erworbenen Betriebes mitbewertet. Dabei ist es nicht unüblich, dass der Anschaffungspreis, wie im Beispiel, ein Vielfaches des Kapitals beträgt: Auch kleine Unternehmen haben oft sehr gute Einfälle – vor allem in der Software-, IT- und Medienbranche.

Auch die Abschreibungsregelungen sind interessant: Der Geschäfts- oder Firmenwert als immaterieller Vermögenswert darf nach dem Handelsrecht über vier Jahre abgeschrieben werden ( 255 Abs. 4 HGB), muss aber nach 7 Abs. 1 S. 3 EGV für steuerliche Zwecke über 15 Jahre abgeschrieben werden. Darüber hinaus dürfen Geschäfts- oder Firmenwerte gemäß IAS 3 nicht mehr amortisiert werden.

Ein Geschäfts- oder Firmenwert entsteht auch dann im Konzernabschluß, wenn der Beteiligungsbuchwert der Konzerngesellschaft des Mutterunternehmens nicht dem bilanziellen Wert des Konzerneigenkapitals entsprechen würde.

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