Firmen ohne Nachfolger: Unternehmen ohne Nachfolger

Die Unternehmer planen und realisieren erfolgreich den Verkauf ihrer Unternehmen. Und das ohne Unternehmen, die derzeit nur über eine Stilllegung nachdenken. Erfahren Sie, warum Unternehmensverkauf, Unternehmensnachfolge, Unternehmensübertragung, Unternehmenskauf. In einer fehlenden Familiennachfolge des mittelständischen Bäckereibetriebes, der sich auf die Produktion und den Vertrieb von traditionellen Backwaren konzentriert. Viele hunderte sind auf der Suche nach Nachfolgern für ihr Unternehmen, aber sie können keinen finden.

Firmennachfolger in MV: 8000 Unternehmen ohne Nachfolger

Über 8000 Firmen in Mecklenburg-Vorpommern sind am Rande des Zusammenbruchs, sollten sie nicht bald Nachfolger im Vorstand haben. Einer der Gründe dafür ist der Bevölkerungswandel, sagt Knut Jahnke von der Koordinationsstelle „Unternehmensnachfolge in MV“: „Das widerspiegelt den aktuellen Mangel an Fachkräften. Laut Jahnke gibt es für je 2,7 zu verkaufende Firmen höchstens einen Bieter.

Auch die meisten GeschÃ?ftsfÃ?hrer wÃ?rden viel zu spÃ?t einen Nachfolger aussuchen. „Die Zeit, die für einen geordneten Ablauf der Nachfolge erforderlich ist, betrachten wir als eines der dringlichsten Probleme“, sagt Jahnke. Das Koordinationsbüro „Company Successor in MV“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, Spender und Nachfolger in Zukunft zusammenzubringen.

„Man muss viel früher anfangen“, sagt der Geschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Neubrandenburg, Herr Dr. Haasch. In MV würden die Kinder nicht einmal wissen, wie die Wirtschaftslage im Lande aussehen würde. Aber auch dann gibt es nicht genügend Facharbeiter und potenzielle Unternehmer im Lande, sagt Haasch: „Wir müssen in Zukunft in grösseren Räumen und in der ganzen Region denken“.

Alte Firmenchefs: Entrepreneure ohne Nachfolger

Um 5 Uhr morgens steht er frühzeitig auf und beendet die Arbeit gegen 23 Uhr: Harald Achermann ist Besitzer des „Hotel Stadt Gröbzig“ bei Könthen. In den Ruhestand will er nach 40 Jahren Arbeit gehen. „Wir sind beide krank, meine Ehefrau und ich. Das Paar Achermann sucht seit fünf Jahren einen Abnehmer.

„Doch mit ihr hat es nicht geklappt“, sagt Harald Ackermann. Jetzt erhofft sich das Paar, dass die Industrie- und Handelskammer ihnen weiterhelfen kann. In Sachsen-Anhalt geht es wie den AckermannInnen gut, mehr als 800 UnternehmerInnen. Er will sein Unternehmen veräußern und sich zur Ruhe setzen, findet aber keinen Nachfolger. „Ob ich nun Unternehmerin werden möchte oder nicht, lohnt sich oder nicht: Auf die unmittelbare Anfrage hin entscheidet man sich dann für eine feste Anstellung“, sagt Antje Bauer von der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau.

Nach Angaben der Industrie- und Handelskammer ist jeder dritte Staatsbürger bereits über 60 Jahre jung. Auch die Anzahl der pensionsfähigen Bosse nimmt kontinuierlich zu: Während allein im Jahr 2011 440 Unternehmen im südlichen Sachsen-Anhalt in den Ruhestand gingen, sind es in diesem Jahr bereits 650. 3.500 sächsisch-anhaltinische Unternehmen werden in den kommenden Jahren an ihre Nachfolger ausliefern müssen.

Geschieht dies nicht, haben die Unternehmen im ungünstigsten Falle keine Altersvorsorge. Beratungen, Schulungen, eine bundesweite Nachfolgebörse und vieles mehr wären möglich. Nichtsdestotrotz sind Harald Ackermann und seine Ehefrau fast zurückgetreten. Ein Nachfolger ist aber noch nicht in Aussicht. „Doch was wir beide erreichen können, das kann er im Augenblick nicht übertreffen“, sagt Harald Ackermann.

Deshalb wollen beide so lange arbeiten, bis ein Abnehmer für sie da ist. „Ich denke, wir werden hier mit 80 und Rollen weiterarbeiten“, sagt Harald Ackermann und freut sich. Die Suche nach einem Nachfolger ist in der Küche meist schwerer, aber sie hat Beispiele dafür erlebt, dass es funktionieren kann.

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