Insolvenzanmeldung Gmbh: Anmeldung zur Insolvenz GmbH

Zur Beantragung der Insolvenz einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) muss wie bei allen Kapitalgesellschaften die Regel Insolvenz gewählt werden. Ist der Insolvenzantrag bei einer GmbH abwartend? nach oben. Juristische Personen können auch Konkurs anmelden. Sie haben als GmbH-Geschäftsführer keine Wahl: Sie müssen Insolvenz anmelden, sobald das Unternehmen zahlungsunfähig oder überschuldet ist.

GmbH-Insolvenz: Alle Informationen für Krisensituationen

Inwiefern wird eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung zahlungsunfähig? Bei uns erhalten Sie alle wesentlichen Infos – von der Anmeldung zur Eröffnung eines Insolvenzverfahrens bis zur regulären Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Weitere Angaben zu Folgen, Haftpflichtrisiken und Insolvenzarten erhalten Sie hier. Unternehmensinsolvenz einer GmbH: Wie soll man sich verhalten? Wenn Sie eine reduzierte Liquiditätssituation Ihrer GmbH oder bereits eine insolvente Gesellschaft bemerken, sollte sofort ein Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt werden.

Im ungünstigstenfall führt weiteres Warten und Warten zu einer so genannten Insolvenzverzögerung. Der Verzug in der Abwicklung gilt als strafbar und kann zu einer Gefängnisstrafe werden. Der Insolvenzantrag ist innerhalb von drei Monaten nach Eintreten zu stellen (§§ 64 und 84 GmbHG). Neben einer Verzögerung im Insolvenzverfahren kann auch der so genannte Quotenverlust auftreten, der durch eine verzögerte oder fehlende Insolvenzerklärung entsteht.

Quotenverlust ist die Summe der Summe, die im Falle eines rechtzeitigen Insolvenzantrags hätte zurückerstattet werden müssen, und der Summe, die aufgrund der verspäteten/nicht angemeldeten Zahlung zu zahlen ist. Hier tritt durch die Durchgangsgriffshaftung eine personelle Bindung des GmbH-Geschäftsführers ein: dieser klammert sich nun auch an sein privates Vermögen. Anteilseigner und GeschÃ?ftsfÃ?hrer einer GmbH sollten daher im Falle einer ZahlungsunfÃ?higkeit sofort agieren, um Verzögerungen im Insolvenzverfahren, QuotenschÃ?den und Unterlassungshaftung zu verhindern.

Ein rechtzeitiger Antrag auf ein reguläres Insolvenzverfahren kann weiteren Schäden, z.B. auch dem Beschäftigungsverbot, vorbeugen. Haftung: Gefahren für den geschäftsführenden Gesellschafter – Haftung des Geschäftsführers der GmbH mit dem privaten Vermögen? Es bestehen für den geschäftsführenden Gesellschafter einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung im Falle der Zahlungsunfähigkeit der Gesellschaft eine Vielzahl von Nachteilen. Neben den Gefahren der Verzögerung des Insolvenzverfahrens, der Haftung für Durchbruch und Quotenschäden gibt es weitere Gefahren, die einen geschäftsführenden Gesellschafter bei Fehlverhalten schwer belasten können.

Gleichzeitig schafft aber die Abwicklung von Ansprüchen zum Insolvenzzeitpunkt (unabhängig davon, ob sie bereits gestellt wurden oder nicht) eine Haftungsfalle: Nach dem Insolvenzgesetz müssen alle Kreditgeber gleichgestellt werden („§ 64 Abs. 2 GmbHG“). Ein solcher Vorgang entfällt, wenn der Geschäftsführende Direktor die Forderung abrechnet. Letzterer kann daher zur Rückzahlung dieser Leistungen an den Konkursverwalter gezwungen sein, da die Bezahlung der Ansprüche die Zahlungschancen der anderen Kreditgeber gemindert hat.

Nur durch rechtzeitiges Anmelden kann dieses Problem gelöst werden. Im Insolvenzfall müssen Unternehmen mit beschränkter Haftung ein reguläres Insolvenzverfahren einleiten. In einem regulären Insolvenzverfahren können sowohl die Geschäftsführung als auch die Aktionäre oder gar Kreditgeber das Insolvenzverfahren einleiten. Kreditgeber, die die Liquidation einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung anmelden können, sind in der Regel das Steueramt oder die Sozialversicherungsgesellschaften.

Um einen Überblick über die Lage zu bekommen, ist es von Bedeutung zu wissen, welche Form der Unternehmensinsolvenz Sie betrifft: Der Unternehmen muss zwischen einer dauerhaften, vorübergehenden, gefährdeten oder bevorstehenden Unternehmensinsolvenz differenzieren. Auf jeden Fall sollten Mitarbeiter und Kreditgeber frühzeitig über bevorstehende Zahlungsausfälle unterrichtet werden. Steht jedoch eine bevorstehende Unternehmensinsolvenz an, sollte ein Unternehmen die Beantragung einer präventiven Unternehmensinsolvenz in Erwägung ziehen.

Dadurch wird ein störungsfreier Verlauf des regulären Insolvenzverfahrens sichergestellt und das Insolvenzrisiko auf ein Minimum reduziert. Darüber hinaus ist es z.B. möglich, die Finanzlage mittels Schuldenberatung detailliert untersuchen zu lassen, um falls erforderlich Wege aus der bevorstehenden Zahlungsunfähigkeit zu suchen, z.B. durch Kostenbeschränkungen, Reorganisationen, Sanierungen oder betriebsbedingte Kündigungen von Teilkräften.

Alle Insolvenzanträge werden vom jeweils sachlich und fachlich kompetenten Konkursgericht geprüft und prinzipiell auch bewilligt. Reicht das Gesellschaftsvermögen zur Verfahrensfinanzierung nicht aus, wird der Konkursantrag „mangels Masse“ zurückgewiesen. Es kann auch eine provisorische Konkursverwaltung auferlegen. Die provisorische Insolvenzverwalterin wird nun dafür sorgen, dass das Geschäft bis zur rechtskräftigen Gerichtsentscheidung weitergeführt wird.

Die Insolvenzverwaltung sichert dann die Konkursmasse, zum Beispiel durch ein generelles Verfügungsverbot für den Gläubiger. Die Verwaltungs- und Verfügungsmacht über das Gesellschaftsvermögen der GmbH geht mit diesem Untersagungsbeschluss auf den provisorischen Konkursverwalter über. Im Falle der Vertragsbewilligung wird zunächst ein „ordentlicher“ Konkursverwalter bestellt.

In allen Finanzfragen steht er der GmbH und insbesondere dem geschäftsführenden Gesellschafter beratend zur Seite. Als Insolvenzverwalter sollte immer eine nicht mit der GmbH verbundene Persönlichkeit fungieren; in der Regel nimmt ein Anwalt diese Tätigkeit wahr. Letztere untersucht detailliert die Finanzlage des zahlungsunfähigen Betriebes. Jeder, der sein Gesellschaftskapital nach der Errichtung der GmbH ausbezahlt bekommt, muss damit rechnen, dass er es im Insolvenzfall einfordern kann.

Die Partner sind für diese Rückforderungsansprüche selbst haftbar. Im Falle der Zahlungsunfähigkeit einer GmbH ist die Gesellschafterversammlung das bedeutendste Teilverfahren. Hier wird entschieden, ob die GmbH neu organisiert oder das Restvermögen auf die Kreditgeber umgelegt wird. An dieser Sitzung beteiligen sich alle Kreditgeber sowie der Debitor (Geschäftsführer und Gesellschafterin der GmbH) und der Konkursverwalter.

Im Rahmen der Gesellschafterversammlung (auch „Stichtag“ genannt) hat der Konkursverwalter über die wirtschaftlichen Verhältnisse der Gesellschaft zu informieren. Außerdem muss er die Möglichkeit eines Insolvenzplans erläutern und erläutern, welche Folgen dies für die Zufriedenheit der Kreditgeber hat. Auch kann die Gesellschafterversammlung den Konkursverwalter mit der Erstellung eines Insolvenzplans anweisen. Halbjährlich legt der Konkursverwalter einen Halbjahresbericht über die Entwicklung des Insolvenzantrags vor.

Verbleibende Schuldenbefreiung einer GmbH? Die Vollstreckung eines Konkursverfahrens zieht bei Rechtspersonen wie der GmbH immer die Streichung und Kündigung des Betriebes nach sich. Es ist natürlich etwas anderes, wenn die Gesellschafterversammlung am Anfang des Prozesses eine Reorganisation und Weiterführung der GmbH beschließt; in diesem Falle wird die Gesellschaft zunächst beibehalten. Bei Zahlungsunfähigkeit des Geschäftsführers der GmbH haften diese oft mit ihrem privaten Vermögen, insbesondere bei verspäteter Beantragung der Zahlungsunfähigkeit.

Bei der Konzipierung des Insolvenzplanes kann mit Unterstützung eines Rechtsanwaltes eine Bestimmung zum Insolvenzschutzschirm in den Designteil aufgenommen werden. Brauchen Sie Rechtsberatung zum Insolvenzthema?

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