Inkassogebühren: Einzugsspesen

Die Bezeichnung „Inkasso“ kommt aus der Betriebswirtschaft. Der Forderungseinzug bezieht sich auf den Einzug von Forderungen. Informieren Sie sich jetzt über Inkassogebühren & seriöses Forderungsmanagement. Ein Teileinwand kann sich auch gegen Inkassospesen in der Mahnung lohnen. Es fallen also mehr Inkassogebühren an als die ursprünglichen Kosten.

Inkassospesen

In dem Artikel über Inkassobüros geht es um die Befugnisse und Verpflichtungen von Inkassobüros, um die neuen Regelungen seit 2013 und um Hinweise zum Vorgehen bei zweifelhaften Inkassobriefen. Nachfolgend sind die Grundlagen zu den Entgelten der Inkassobüros und der Einzelfallgruppen aufgeführt, wobei jede von ihnen Auskunft darüber gibt, ob sie erlaubt sind oder nicht.

Ab wann muss der Konsument die Gebühr des Inkassounternehmens überhaupt aufbringen? Nur bei Zahlungsverzug kann dem Zahlungspflichtigen die Belastung der Beteiligung des Inkassounternehmens in Rechnung gestellt werden. Voraussetzung dafür ist, dass der Kunde (Gläubiger) eine fällige und durchsetzbare Forderung hat. Dabei sind weder die Reklamation noch die Ausfallkosten, einschließlich der Einziehungskosten, zu erstatten.

Welche Inkassobüros dürfen Inkassobüros aufladen? Bislang gab es keine konkreten gesetzlichen Regelungen zur Ermittlung der Inkassogebühren. Ab dem 09.10.2013 sind die Aufwendungen für Inkassodienste mindestens begrenzt. Spätestens die Honorare, die ein Anwalt für die Beitreibungstätigkeit nach dem Anwaltsvergütungsgesetz (RVG) erheben kann, können einbehalten werden.

Der Preis richtet sich nach dem Wert des Objektes, d.h. der Summe der Hauptleistung. Das RVG lässt für die aussergerichtliche Streitbeilegung eine Vergütung von der Hälfte (0,5) bis höchstens zweieinhalb (2,5) Mal zu. In der Regel erheben Inkassobüros derzeit das 1,3-fache des Gebührensatzes (Durchschnittsgebühr). Ein Honorar von mehr als 1,3 kann nur verlangt werden, wenn die Aktivität aufwändig oder mühsam war.

Das ist bei Inkassomaßnahmen in der Regel nicht der Fall. 2. Selbst wenn der Zahlungsrückstand des Schuldners besteht, heißt das nicht, dass er die Kosten der Einziehung in jedem Falle und in jeder Größenordnung zu tragen hat. Der Kreditgeber ist verpflichtet, den Schaden zu mindern. Er muss die billigsten und effektivsten Mittel zur Geltendmachung seiner Forderungen aussuchen.

Hat ein Unternehmer eine eigene Mahnwesenabteilung, erhebt sich die Fragestellung, welchem Sinn die Abtretung eines Inkassounternehmens hat. Selbst wenn der Gläubiger bereits Einwände gegen die Klage vorgebracht hat und es vorhersehbar ist, dass die Klage vor Gericht durchgesetzt werden muss, ist es in der Praxis meist wirksamer und kostengünstiger, einen Anwalt mit der Eintreibung der Klage zu betrauen.

Ein wesentlicher Teil der Kosten wird einem weiteren Verfahren gutgeschrieben. Wenn der Schuldner von der Zahlungsfähigkeit des Gläubigers Kenntnis hat oder der Schuldner die Forderungen und Zahlungsversprechen eingeräumt hat, ist auch die Hinzuziehung eines Inkassounternehmens nicht vielversprechend oder nötig. Auf den Forderungslisten von Inkassounternehmen erscheinen oft Honorare für Teilzahlungsverträge.

Dies ist in der Regel auf Briefe von Inkassofirmen oder Anwälten zurückzuführen, in denen dem Zahlungspflichtigen eine Abschlagszahlung geboten wird. Er anerkennt dabei oft die Gesamtschuld und lehnt alle eventuellen Beanstandungen und Abwehrmaßnahmen ab. Für nicht betitelte Ansprüche kann eine Vergleichsgebühr gefordert werden, d.h. ist erlaubt, wenn mit Hilfe des Inkassounternehmens eine Zahlungsverpflichtung abgeschlossen wurde und der Zahlungspflichtige zugleich provisorisch auf die Rechtsverfolgung der Ansprüche verzichtet hat.

Es kann auch ausreichen, dass ein Rechtsstreit oder eine Unsicherheit über ein Vertragsverhältnis durch die tatkräftige Beteiligung des Inkassounternehmens gelöst wird. Im Regelfall wird zu den Inkassogebühren eine Spesenpauschale hinzugerechnet. Ein solcher Pauschalbetrag ist erlaubt, beläuft sich auf 20% des Objektwertes und ist auf 20 EUR begrenzt. Die Umsatzsteuer wird oft auch von Inkassounternehmen eingefordert.

Eine Inkassofirma darf auf die geforderte Inkassovergütung keine 19% Mehrwertsteuer erheben, wenn der Kunde (Gläubiger) Kaufmann ist und zum Abzug der Vorsteuer berechtigt ist. Der Zahlungsempfänger kann in diesem Falle die von ihm an das Inkassoinstitut gezahlte USt abführen. Beispiel: Das Inkassoinstitut erhebt eine Einzugsgebühr von 25 EUR.

Das Inkasso-Unternehmen kann dem Kunden (Gläubiger) die gesetzliche MwSt. von 4,75 EUR in Rechnung stellen. 4. Er kann den vollen Betrag der in Rechnung gestellten MwSt. bei seinem Steueramt einfordern. In diesem Falle muss der Zahlungspflichtige die Verkaufssteuer von 4,75 EUR nicht bezahlen. Daher kann in den meisten Fällen keine weitere MwSt. erhoben werden.

Bei Konsumentengeschäften gilt für die Verzugszinshöhe die gesetzlich vorgeschriebene Höchstgrenze von 5% über dem Basiszinssatz, von der nicht ohne Grund abzuweichen ist. Aufwendungen für die Kontoverwaltung des Inkassounternehmens (d.h. die Unterhaltung eines Abrechnungskontos in der EDV des Inkassounternehmens und nicht eines Bankkontos) sind vom Zahlungspflichtigen nicht zu erstatten. Das RVG sieht keine entsprechenden Gebühren vor.

Die Inkassobüros behaupten dies zum Teil. Dies ist eine Vergütung, die ein Anwalt für die Zahlung, Tilgung und das Management von Mitteln erheben kann. Das Honorar wird jedoch nur dann erhoben, wenn diese Arbeit nicht in den Bereich seiner anderen juristischen Arbeit gehört. Der Zahlungseingang und das Forderungsmanagement ist eine der Hauptaktivitäten von Inkassobüros.

Ein entsprechendes Honorar ist daher nach Ansicht der Mehrheit nicht zu erstatten. Sie sind nur dann zu erstatten, wenn eine Adressanfrage notwendig war, z.B. wegen des Schuldnerwechsels und eines nicht erfolgten Umzugsbescheids. n Für die Bestimmung einer Anschrift oder Information bei der Einwohnermeldebehörde sind in der Regel Honorare zwischen vier und acht EUR zu entrichten.

Was tun Sie im Falle eines ungerechtfertigten Anspruchs auf eine Vergütung oder deren Betrag? Inkassobriefe sollten immer zuerst geprüft werden, ob alle Kostenbestandteile überhaupt und in der vorgegebenen Menge gerechtfertigt sind. Erst wenn dies der Fall ist, muss die Zahlung erfolgen. Geht beim Konsumenten eine ungerechtfertigte Aufforderung zur Zahlung ein, finden im Falle einer ungerechtfertigten Inanspruchnahme die allgemeinen Prinzipien Anwendung. s.

Artikel über Inkassobüros: „Was tun bei einer ungerechtfertigten Inanspruchnahme? „Dort kann der Deutsche Inkasso-Unternehmen e. V. begründete Klagen über zweifelhafte Inkassounternehmen einreichen.

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