Ihk Businessplan: Ihk-Geschäftsplan

Eine sorgfältig ausgearbeitete Businessplanung ist die Basis für Ihren erfolgreichen Start in die Selbstständigkeit. Zur gründlichen Vorbereitung einer Unternehmensgründung ist es daher ratsam, ein Geschäftskonzept (Businessplan) schriftlich zu erstellen. Wenn Sie ein Unternehmen gründen wollen, brauchen Sie einen Businessplan. Eine sorgfältig ausgearbeitete Businessplanung ist die Basis für Ihren erfolgreichen Start in die Selbstständigkeit. Eine sorgfältig ausgearbeitete Businessplanung ist die Basis für Ihren erfolgreichen Start und wird zu Recht von jedem potentiellen Investor gefordert.

IHK Business Plan Leitfaden – IHK Lüneburg-Wolfsburg

Der Businessplan soll überzeugend und wecken. Lassen Sie sich Zeit für Ihren Businessplan! Welche Zielsetzungen wollen Sie mit Ihrem Betrieb verwirklichen (Umsatz, Ertrag und andere Ziele)? Sie erklären hier, in welcher Form Sie sich niederlassen, welchen Firmennamen Sie führen, an welchem Ort Sie aktiv sein werden, wann Sie ggf. Ihre Eigentümerschaft, Verantwortlichkeiten und Kompetenzen (bei mehreren Beteiligten) aufnehmen werden.

Schildern Sie Ihr konkretes Anliegen, Ihr Projekt oder Ihre Leistung. Wenn diese sehr umfassend sind, machen Sie eine Beilage zum Businessplan und beziehen Sie sich darauf. In diesem Abschnitt erfahren Sie, welches Produkt/Dienstleistung Sie bieten, welche Vorteile Sie für welche Abnehmer haben, wer Ihre Abnehmer sind (Unternehmen oder Endverbraucher), wer Sie liefert und mit wem Sie zusammenarbeiten, wie marktfähig Ihr Leistungsangebot ist (insbesondere bei neuartigen Angeboten), was einzigartig ist (Alleinstellungsmerkmal), wie kopierfähig Ihr Leistungsangebot ist oder wie Sie sich vor Fälschungen absichern, wie Sie eventuell Zulassungsprozeduren oder Marktzugangsbeschränkungen einhalten.

Zur Beurteilung der Angebotsnachfrage prüfen Sie potentielle Abnehmer im Absatzmarkt, die Konkurrenzsituation, die Entwicklung in Ihrer Industrie und ob Ihr Ort dafür in Frage kommt wie groß er ist, was das generelle Angebotsspektrum ist, welche Sättigung des Marktes vorliegt und welches Potenzial Sie für Ihren Markteinstieg haben. Falls Sie keine Umfragen zu Ihrer Aktivität gefunden haben, schildern Sie Ihre Bemerkungen.

Sprechen Sie dann die Situation des Interessenten an, indem Sie erklären, welche Interessenten Sie mit Ihrem Produkt angesprochen haben (z.B. nach Lebensalter, Gehalt, Lebensstil, Haushaltslage, Erholungsverhalten oder Standort), wie viele potentielle Interessenten in Ihrer Gegend anwesend sind, wie viel davon für Ihr Produkt ausgeben. Außerdem können Sie Firmen nach Märkten und Strukturen prüfen und Ihre Möglichkeiten, Angebote im Business to Business-Geschäft zu platzieren, aufzeigen.

Es wird aufgezeigt, wie viele Konkurrenten in Ihrem Bereich aktiv sind, welche Lieferanten ernst zu nehmen sind, was Ihre Hauptwettbewerber in welchem Preisbereich bieten, welche Zielgruppe die Konkurrenten beliefern, wie groß die Firmen sind, wie viele Beschäftigte sie haben, wie hoch ihr Absatz ist und welchen Anteil sie am Markt haben, über welche Vertriebskanäle ihre Produkte (Shop, Interneteinkauf oder Kooperationspartner) ihre Vertriebsmitarbeiter verkaufen, wie ihre Lage, Zuständigkeiten und ihr Image bewertet werden sollen.

Durchsuchen Sie das Netz und interviewen Sie Branchenexperten und -kundinnen. Es ermöglicht Ihre vorgesehene Verwendung (behördliche Auflagen), genügend Raum ist vorhanden, die Location und das Umfeld ist ansprechend und vorteilhaft, die Mieten sind erschwinglich, Kunde und Lieferant können Sie leicht finden, Parkplätze sind vorhanden, es gibt Standort-Nachteile und wie Sie damit umzugehen haben.

Eine gute Offerte ist keine Garantie für den Verkauf. Man braucht eine gute Einkaufsstrategie, um seine Kundschaft zu gewinnen. Ihr Marketingerfolg wird durch vier Punkte bestimmt, die Sie in Ihrem Businessplan beschreiben: Inwiefern wird Ihr Produkt den Kundenbedürfnissen gerecht? Inwiefern wird Ihr Produkt zu einer identitätsstiftenden Markenposition?

Durch Ihre Produktepolitik stimmen Sie Ihr Produktangebot auf die Bedürfnisse von Kunde, Lieferant und Wettbewerb ab, um den Umsatz zu erhöhen und zu festigen. Inwiefern sind Ihre Kundschaft preissensitiv? Welche Einkaufsmacht haben Ihre Kundinnen und Kunden? Ja. Fragen Sie aber auch potentielle Käufer, wie viel sie zahlt. Welche Wege nutzen Sie, um Ihre Kundschaft zu kontaktieren?

Der Kunde will kürzeste Distanzen und rasche, verlässliche Auslieferungen. Bei einigen Kategorien übernehmen unsere Abnehmer Gebühren für die Lieferung, bei anderen nicht. Überprüfen Sie, wie Wettbewerber damit umgehen und suchen Sie nach kompatiblen Lösungsansätzen für sich und Ihre Kundschaft. Welche Werbemittel kommen bei Ihren Kundinnen und Kunden an? Vermitteln der Name und das Logo des Unternehmens ein kompetentes und deutliches Erscheinungsbild Ihres Angebots?

Ihr Auftritt bei unseren Auftraggebern und Partner ist attraktiv und zielgruppenorientiert? Welche Nachricht trifft den Mut Ihrer Gäste? Inwiefern pflegen Sie den Austausch mit unseren Auftraggebern und Geschäftspartner? Welches Kommunikationsmedium verwenden Sie für welchen Einsatz? Welcher Anbieter oder Partner eignet sich als positiver Ansprechpartner für Ihr Unter-nehmen? Benutzen Sie Ihre Ansprechpartner in der Gründungsphase Ihres Betriebes zur Durchführung von Marktforschungen.

Wer weiß, wie der Kunde auf sein Produkt aufmerksam geworden ist, hat die Chance, die richtige Priorität in den Bereichen Vermarktung und Verkauf zu haben. Mit Newslettern, Fachartikeln in Publikumsmedien, Netzwerken und Social Media Aktivitäten pflegen Sie die Kundenkommunikation und schärfen Ihr Profil. Sie werden als Einzelfirma viele Tätigkeiten im Betrieb selbst ausführen.

Außerdem können Sie den Angestellten eine Aufgabe zuordnen. Schildern Sie in Ihrem Businessplan, wer in Ihrem Betrieb welche Tätigkeiten mit welchem Qualifikations- und Erfahrungsschatz ausführt, wer für was zuständig ist, wie Sie noch nicht verfügbare Fähigkeiten entwickeln (Weiterbildung, Coaching, Training), welche externe Leistungsträger Sie für was einsetzen, wie viel Arbeitskräfte Sie für was und wann brauchen, wo Sie die geeigneten Arbeitskräfte vorfinden, wie Sie diese einsetzen (Teilzeit oder hauptberuflich, Mini-Job, temporär oder permanent), wie Sie Arbeitskräfte managen und entwickeln.

Investoren sollten den Anschein haben, dass alle Arbeiten im Betrieb souverän ausgeführt werden. Die Personalverantwortlichen des Betriebes sollten über Grundkenntnisse des Arbeitsrechts verfügen oder diese erwerben. Welche Gesellschaftsform Ihr Betrieb hat, ist davon abhängig, ob es Mitbegründer oder Investoren gibt und welche Haftpflichtrisiken Ihr Tätigkeitsbereich mit sich bringen kann.

Im Businessplan legen Sie die gewünschte Gesellschaftsform fest und rechtfertigen Ihre Wahl. Zur Vermeidung von Streitigkeiten müssen die Rechte, Aufgaben und Kompetenzen der Aktionäre in der Gesellschaft eindeutig festgelegt werden. Eine gute Partnerschaft ist die Grundlage für eine konstante Handlungskompetenz im Betrieb und eine faire Ertrags- und Risikoverteilung. Ein kühler Geist, auch wenn etwas Ungewöhnliches passiert, stellt euch vor, was euren Vorhaben gefährdet und wie man damit umgeht, wo sich Möglichkeiten eröffnen und wie man sie nützen kann.

Im Notfall einen Notfallplan B in der Lade zu haben, kann das Fortbestehen Ihres Betriebes absichern. Unternehmen werden zunächst individuell berücksichtigt und dann verknüpft. Strategische Ansätze und Massnahmen tragen dazu bei, das Potenzial auszuschöpfen und das Risiko zu begrenzen. Verwenden Sie die Excel-Tabelle „Finanzierungsplan Standard“ im Download-Bereich. Beschreiben Sie daher detailliert, welche Tätigkeiten Sie in welcher Funktion ausgeführt haben und wie viele Mitarbeiter Sie unterwiesen haben.

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