Crowdlending: Gedränge

Das Crowdlending kommt aus dem englischsprachigen Raum und bedeutet wörtlich „Gruppenkredit“. Sie finanzieren Ihr Projekt, Startup oder KMU auf der neuesten Crowdlending-Plattform in der Schweiz. Das Crowdlending ist eine Kreditvergabemethode, bei der Kredite über das Internet von mehreren privaten und institutionellen Investoren finanziert werden. Das Crowdlending ist eine Form von Crowdfunding. Das Crowdlending ist auch ein willkommenes Finanzierungsinstrument für Martin Koll, Geschäftsführer der WVM Immobilien + Projektentwicklung GmbH.

Crowdlending: für Investoren und Firmen

Jeder, der jeden Tag voller Kraft und Kraft für sein eigenes Geschäft ist, weiss am besten, was sein Geschäft wirklich benötigt. Doch all das ist teuer – und trotz guter Kreditwürdigkeit sind Bankkredite für kleine und mittelständische Betriebe oft mit großem Einsatz und nach langer Wartezeit schwierig zu erwirken.

Immer mehr etablierte Unternehmen entscheiden sich deshalb für eine moderne Finanzierungsform: crowd loan (crowd = Personengruppe; loan = Finanzierung). Das ist Crowdlending? Der Grundsatz des Crowlending ist ganz einfach: Auf der einen Seite gibt es Mittelständler, die Eigenkapital brauchen – und auf der anderen Seite Investoren, die ihr Vermögen vernünftig anlegen und interessante Erträge erwirtschafte.

Die Investoren entscheiden dann unter den auditierten und bewilligten Crowdlending-Projekten, welche Firmen sie mit ihrem Kapital ausstatten. Den Unternehmern wird die notwendige finanzielle Unterstützung rasch und unkompliziert gewährt – die Investoren erzielen eine interessante Verzinsung und investieren ihr Kapital in sinnvolle Immobilien. Crowdlending leistet damit einen Beitrag zum Wirtschaftswachstum und zur Arbeitsplatzschaffung.

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Die Kreditvergabe durch Kreditinstitute ist für viele mittelständische Unternehmen eine große Aufgabe. Buerokratie, lange Standzeiten und stetig wachsende Ansprueche an die Kreditsicherheit – kein Wunder, dass sich immer mehr Unternehmen per Crowdlending Kredite ausleihen. Schneller, einfacher, zuverlässiger. Gern stehen wir Ihnen bei allen weiteren Fragestellungen rund um das Crowdlending zur Seite.

Regulatorische Informationen

Crowdlending konzentriert sich auf die Kreditvermittlung über eine Internet-Service-Plattform zwischen einem Kreditnehmer, dem Kreditnehmer und einem nach 32 Abs. 1 Kreditgeber zugelassenen Institut. Hier auf dieser Seite: Die Bank verkauft ihrerseits den Tilgungsanspruch aus dem Darlehensvertrag in Form von Teilansprüchen über Forderungsverkaufsverträge an Einzelinvestoren und tritt die Ansprüche ab.

Die Teilansprüche des Rückzahlungsanspruches aus dem Kreditvertrag werden den Investoren – unmittelbar oder über einen Vermittler – über die Internet-Service-Plattform offengelegt. Die zu beachtenden Aufsichtsvorschriften beim Crowdlending hängen von der Struktur des Einzelfalls ab. Beispielsweise kann der Einsatz einer Crowdlending-Plattform Genehmigungspflichten nach dem Gesetz über das Kreditwesen (KWG) oder dem Gesetz über die Zahlungsdiensteaufsicht (ZAG) unterliegen.

Bei den Anbietern von Unternehmensbeteiligungen erhebt sich die Fragestellung, ob sie einer Prospektverpflichtung nach dem Vermögensverwaltungsgesetz (VermAnlG) oder dem Wertpapierspektgesetz (WpPG) unterliegen. Aufgrund der unterschiedlichen Crowdfunding Plattformen können bindende Angaben zu den Lizenzanforderungen erst nach Überprüfung des entsprechenden Business Modells gemacht werden. Im Folgenden finden Sie einen Gesamtüberblick über die bisher gebräuchlichsten Geschäftsmodelle: Ein wesentliches Differenzierungskriterium für die unterschiedlichen Modelle ist, ob ein Vermittler beteiligt ist oder nicht.

Werden genügend Investoren gefunden, wird über die Handelsplattform der Abschluß eines Kreditvertrags zwischen einem Institut und dem Darlehensnehmer abgewickelt. Die Bank ihrerseits verkauft den Tilgungsanspruch aus dem Darlehensvertrag in Teilbeträgen im Wege von Forderungskaufverträgen an Einzelanleger weiter und tritt die Ansprüche ab. Die Bank tritt jedoch den aus dem Darlehensvertrag resultierenden Tilgungsanspruch in voller Höhe an einen Vermittler ab, der zu 100 Prozent im Besitz der Internet-Service-Plattform ist.

Die Intermediärin stellt die Teilansprüche dann einer großen Zahl von Investoren zur Verfügung. Plattform-Betreiber und Betreiber von Beteiligungen, die Crowdlending einsetzen wollen, sollten sich mit den nachfolgenden regulatorischen Fragestellungen befassen: Wer in Deutschland Bankgeschäft führen oder Bankdienstleistungen anbieten will und dies gewerblich oder in einem Ausmaß tun will, das eine gewerbliche Tätigkeit voraussetzt, benötigt eine Bewilligung nach 32 Abs. 1 S. 1 des Gesetzes.

Für Anbieter, die inländische Zahlungsdienstleistungen als Zahlungsinstitute anbieten wollen, gilt die Genehmigungspflicht nach 8 Abs. 1 S. 1 ZAG – wiederum unter der Voraussetzung, dass dies kommerziell oder in einem Ausmaß erfolgt, das eine gewerbliche Betriebsführung voraussetzt. Ist die Aktivität der Internet-Service-Plattform und des Vermittlers darauf begrenzt, den Abschluß eines Kreditvertrages zwischen einem Darlehensnehmer und einem Kreditunternehmen auf der einen Seite und den Abschluß von Schuldenkaufverträgen zwischen dem Kreditunternehmen und mehreren Investoren auf der anderen Seite zu vermittel?

Weder der Vermittler noch die Internet-Service-Plattform bieten in diesem Falle generell Bank- oder Zahlungsdienstleistungen an (vgl. BT-Drs. 18/3994, S. 39). Die Betreiberin einer Kreditvermittlungsstelle führt Einlagengeschäfte im Sinn des 1 Abs. 1 S. 2 Nr. 1 des Gesetzes, wenn sie Drittmittel als Einlage oder sonstige bedingungslos rückzahlbaren Mittel vom Publikum entgegennimmt.

Die Plattform-Betreiber tätigen kein Darlehensgeschäft im Sinn des 1 Abs. 1 S. 2 KWK, d.h. die Vergabe von Barkrediten und Akzeptanzkrediten, wenn sie die Genehmigungspflicht umgehen, indem sie z.B. ein geeignetes nachrangiges Darlehen aushandeln. Darüber hinaus kann das Gesetz zum Schutz von Kleinanlegern dem Betreiber einer Plattform weitere Genehmigungspflichten auferlegen.

Investmentvermittlung im Sinn von 1 Abs. 1a S. 2 Nr. 1 WpHG erfolgt durch jeden, der Transaktionen im Zusammenhang mit dem Erwerb und der Veräusserung von Wertpapieren durchführt. Eine Mediation im Sinn der Verordnung erfolgt z. B. durch einen Boten, der die Absichtserklärung des Investors zum Erwerb oder Verkauf von Wertpapieren an denjenigen weitergibt, mit dem der Investor ein solches Finanzgeschäft abschliessen möchte.

Nach dem Gesetz ist dies der Erwerb und die Veräusserung von Wertpapieren im Auftrag eines Dritten für dessen Rechnung zu verstehen ( 1 Abs. 1a S. 2 Nr. 2 KWG). Eine Besonderheit der Akquisitionsvermittlung ist das Vermittlungsgeschäft, d.h. die Platzierung von Finanzierungsinstrumenten ohne fixe Zeichnungspflicht gemäß 1 Abs. 1a S. 2 Nr. 1 lit. c des Gesetzes.

Auch wenn die Bedingungen für das Vermittlungsgeschäft erfüllt sind, könnte die Ausnahmeregelung des 2 Abs. 6 S. 1 Nr. 19 KG weiterhin Anwendung finden. Als Finanzdienstleistungsinstitute werden die Gesellschaften daher nicht angesehen, wenn sie das Vermittlungsgeschäft ausschliesslich für Leistungserbringer oder für Kapitalanlagegesellschaften im Sinn von 1 Abs. 2 Vermögensverwaltungsgesetz (VermAnlG) bereitstellen.

Das Emissionsgeschäft im Sinn des 1 Abs. 1 S. 2 Nr. 10 KWK beinhaltet die Hereinnahme von Finanzierungsinstrumenten auf eigenes Risiko für die Plazierung oder die Annahme von gleichwertigen Bürgschaften. Das Funktionieren eines Multilateralhandelssystems nach 1 Abs. 1a S. 2 Nr. 1b KG kann auch im Crowdlending berücksichtigt werden.

Er führt dann das Finanztransfer-Geschäft nach § 1 (2) Nr. 6 ZAG durch. Unbeschadet ihrer eigenen Genehmigungspflicht sind die Träger einer Kreditvermittlerplattform Gesellschaften im Sinn des 37 Abs. 1 S. 4 KG, wenn ein oder mehrere Kreditnehmer/Kreditgeber genehmigungspflichtige Tätigkeiten ausüben. Eventuelle Abweichungen von der Genehmigungspflicht nach KWG: wenn das Vermittlungsgeschäft nur für Dienstleister oder Aussteller erfolgt ( 2 Abs. 6 S. 1 Nr. 19 KWG).

Im Rahmen des Geschäftsmodells wird ein Vermittler eingeschaltet und der Kreditnehmer an ein autorisiertes Finanzinstitut verwiesen. Letzterer vergibt die Kredite und veräußert seinen Tilgungsanspruch mit dem Einverständnis des Darlehensnehmers über eine Tochtergesellschaft des Plattform-Betreibers (Intermediär) an private Investoren. Auch in diesem Falle wird das Kredit nicht ohne Genehmigung vergeben, sondern von einer in Deutschland zugelassenen Bank.

Erwägt der Vermittler ein bewilligungspflichtiges Forderungsmanagement? Veräußert die BayernLB an die Tochtergesellschaften der Plattform-Betreiber eigene Geschäftsanteile, stellt dies kein Forderungsverkauf dar, sofern es nicht auf einem Rahmenvertrag beruht: Vermittler, die dieses Gewerbe gewerblich oder in einem Ausmaß ausüben, das eine gewerbliche Geschäftstätigkeit voraussetzt, können durch den Erwerb von Darlehensforderungen auf der Basis eines Rahmenvertrages ein genehmigungspflichtiges Forderungsverkaufsprogramm im Sinn von 1 Abs. 1a S. 2 Nr. 9 KfW anbieten (siehe Factoring-Faktenblatt).

Sie können je nach Vertragsgestaltung auch das genehmigungspflichtige Darlehensgeschäft im Sinn des 1 Abs. 1 S. 2 Nr. 2 KfW durchführen, da sie ein Geld-Darlehen vergeben (siehe Faktenblatt zum Kreditgeschäft). Das Factoring ist eine in § 1 Abs. 1a S. 2 Nr. 9 KWK definierte finanzielle Dienstleistung als laufender Forderungskauf auf Basis von Rahmenvereinbarungen mit oder ohne Inanspruchnahme.

Nicht jeder Forderungskauf wird daher als Forderungskauf betrachtet. Im Falle von Echtkäufen ( „Delkredere-Risikoübernahme durch den Käufer“) sind die Vertragsparteien damit in der Lage, die Qualifizierung des Geschäftes als sogenanntes sog. Faktoring im Sinn von 1 Abs. 1a S. 2 Nr. 9 KG zu unterlassen. Ein solcher Weg ist jedoch nicht gegeben, wenn sich der Besteller auch bei schlechter Kreditwürdigkeit des Schuldners ein Rückgriffsrecht wie im Falle des so genannten non-genuine Factorings vorbehalten hat.

Der Sachverhalt des Kreditgeschäftes ( 1 Abs. 1 S. 2 Nr. 2 KWG) wird in diesem Falle wieder lebendig, wodurch der neue Sachverhalt des Factorings in der Regel aufgehoben wird. Die Kreditgeberin führt das Darlehensgeschäft im Sinn des 1 Abs. 1 S. 2 Nr. 2 KfW (Gewährung von Geldkrediten und Akzeptanzkrediten), wenn sie Geldkredite gewerblich oder in einem Ausmaß vergibt, das einen gewerblich begründeten Betrieb voraussetzt.

Gibt ein konzessioniertes Institut das Kreditangebot ab und tritt der Anleger die Rückzahlungsforderung nur ab ( “ 398 BGB“), führt der Anleger das Darlehensgeschäft nicht durch. Die Bank übernimmt dann nur die Tilgungsansprüche der von ihr gewährten Bankdarlehen und erteilt selbst keine Anleihen. Bei einer späteren Kreditvergabe durch den Kreditgeber, z.B. durch Kreditverlängerung, kann eine andere Einschätzung in Erwägung gezogen werden (siehe Fact Sheet zum Kreditgeschäft).

Prinzipiell kann der Anleger das Forderungsverkaufsprogramm durch den Erwerb der Tilgungsansprüche des Kreditinstituts auf der Basis von Rahmenvereinbarungen durchführen. Dies betrifft dann den fortlaufenden Forderungsankauf auf Basis von Rahmenvereinbarungen mit oder ohne Regress im Sinn von 1 Abs. 1a S. 2 Nr. 9 KG.

Die Tatsachen des Einlagengeschäftes nach § 1 Abs. 1 S. 2 Nr. 1 des Gesetzes sind grundsätzlich ausgeschlossen. Der Kredit wird von einem Finanzinstitut vergeben, d.h. nicht von der Öffentlichkeit. Die Ausgestaltung des Geschäftsmodells ist so gestaltet, dass kein bedingungsloser Tilgungsanspruch und damit kein genehmigungspflichtiges Depotgeschäft im Sinn des Kreditwesengesetzes vorlag.

Unterscheidung zwischen Investmentvermittlung und unzulässiger Beweisführung: Wer nur den Umgang zwischen dem Investor und einem Verkäufer von Wertpapieren vermittelt, nimmt nicht an der Investmentvermittlung teil, wenn er als reine Beweisführung im Sinn von 34c Abs. 1 GEWO auftritt. Bei den Teilbeträgen des von einem Institut oder Vermittler öffentlichen Rückzahlungsanspruches handelt es sich in der Regel um Anlagen im Sinn des Vermögensverwaltungsgesetzes (VermAnlG).

Vgl. 1 Abs. 2 und namentlich § 1 Abs. 2 Nr. 7 VermAnlG einen Anlageverkaufsprospekt. Sie soll den Investoren den Abgleich mit anderen Finanzinvestitionen vereinfachen und das Anlageangebot transparent machen. Außerdem muss ein Kapitalanlageanbieter einen Prospekt gemäß 6 vermarkten.

Die Anbieterin der Beteiligung ist im Prospekt gefordert. Dies ist die Person, die für das Börsengang der Beteiligung zuständig ist und/oder den Investoren extern als Dienstleister erscheint (vgl. BT-Drs. 15/3174, S. 42). Bei Crowdlending ist die Internet-Service-Plattform in der Regel nicht selbst der Provider der Teilsummen des Rückzahlungsanspruchs in diesem Sinn.

Daher unterliegt der Prospekt in der Praxis in der Regel nicht den Anforderungen des Prospektes. Emittentin der Beteiligung ist die natürliche oder juristische Person, deren Anteile aufgrund eines Übernahmeangebots in Deutschland emittiert wurden (§ 1 Abs. 3 Vermögensverwaltungsgesetz). Im Crowdlending ist dies in der Regel der Kunde/Kreditnehmer, nicht aber die Bank, die das Kredit im ersten Arbeitsschritt vergeben hat (siehe BT-Drs. 18/4708, S. 58).

Wenn ein Vermittler im Crowdlending tätig ist, ist der Kunde/Kreditnehmer in der Regel der Aussteller, nicht aber der Vermittler oder das Kreditgeber (siehe BT-Drs. 18/4708, S. 58). In den §§ 2 ff. sind die Abweichungen von der Prospektverpflichtung, die der Anleger in Anspruch nimmt, geregelt.

Wohnungseigentumsgesetz. Beim Crowdlending sind folgende Fakten von großer praktische Bedeutung: Der Kurs jeder einzelnen Angebotseinheit eines Investments beläuft sich auf mind. 200.000 EUR pro Investor. 2 Abs. 1 Nr. 3 vermAnlG gilt prinzipiell auch für über Crowdlending-Plattformen angebotene Guthaben.

Nur wenn diese Schwellenwerte im Zusammenhang mit einem öffentlichem Angebot von Investitionen übertroffen werden, kommen nur die in § 2a Abs. 1 bis 3 des Vermögensbeteiligungsgesetzes geregelten Ausnahmen für die Schwarmfinanzierung zur Anwendung. Ist ein Vermittler im Crowdlending tätig, ist dies der Betrag des gesamten Rückzahlungsanspruches aus einem Darlehensvertrag mit gleichen Bedingungen, den die Bank an einen Vermittler überträgt und den dieser in Teilbeträgen weiterverkauft.

Das Gesamtemissionslimit gilt für einen einzigen Aussteller, d.h. einen einzigen Kreditnehmer. Selbst wenn ein Vermittler beteiligt ist, werden nicht alle vom Vermittler weitergeleiteten Crowdlendingprojekte auf die gesamte Emissionsgrenze angerechnet werden („BT-Drs. 18/4708, S. 58). Andererseits werden Vorhaben aggregiert, wenn unterschiedliche Kredite unterschiedlicher Herkunftsemittenten zur gleichmäßigen Umfinanzierung, zum Beispiel in Gestalt von Verbriefungen, zusammengefasst werden.

Trifft die Freistellung nach 2a VerMaG zu, sind die Betreiber solcher Anlagen von der Prospektpflicht nach 6 ausgenommen. Für diese Beteiligungen bleibt jedoch die Verpflichtung zur Anfertigung eines Anlageinformationsblattes (VIB) gemäß 13 verm. Der Freibetrag für die Schwarm-Finanzierung nach 2a VerMiG kann nicht mit dem Freibetrag nach 2 Abs. 1 Nr. 3 VerMiG gem.

Ein weiterer Vorbehalt resultiert aus 2a Abs. 4 verm. Dementsprechend kann die Ausnahmeregelung nach 2a Abs. 1 und 2 VermAnlG nicht in Anspruch genommen werden, solange eine Anlage des Ausstellers nach 2 Abs. 1 Nr. 3 des VermAnlG dem Publikum zum Kauf oder eine so gebotene Anlage des Ausstellers nach 10a Abs. 1 S. 2 VermAnlG noch nicht zur Gänze zurückgezahlt worden ist.

Nach § 2 Abs. 1 Nr. 4 vermAnlG sind dies natürliche oder juristische Person, die für eigene oder fremde Rechnung Wertschriften oder Anlagen erwirbt oder veräußert. 2a Abs. 4 Satz 4 VermAnlG findet in diesem Falle keine Anwendung, so dass ein Börsengang über 2a VermAnlG auch ohne Prospekt möglich ist, solange eine Anlage des Ausstellers nach § 2 Abs. 1 Nr. 4 VermAnlG geboten wird oder die gebotene Anlage nicht zur Gänze zurückgezahlt wurde.

Darüber hinaus kann ein offenes Kaufangebot von der Pflicht zum Prospekt ausgenommen werden, wenn die Anforderungen des 2 Abs. 1 Nr. 7 lit. d VerMaG erfüllt sind (vgl. BT-Drs. 18/3994, S. 39). Voraussetzung für diese Ausnahmeregelung ist jedoch, dass die Anlage von einem Institut im Sinn des 1 Abs. 1 1 bis 1 kg „emittiert“ wird.

Die Bank muss daher selbst Emittentin im Sinn von 1 Abs. 3 des VermAnlG, also Kreditnehmerin sein. Das ist bei Crowdlending nicht so.

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