Bundesanzeiger Insolvenzen: Insolvenzen im Bundesanzeiger

Unabhängig von diesen Veröffentlichungen müssen bestimmte Bekanntmachungen auch im Bundesanzeiger erfolgen. wichtige Informationen auf der Website www.bundesanzeiger.de. Insolvenzen werden im Bundesanzeiger veröffentlicht, ebenso wie regelmäßige Insolvenzen in der Tagespresse. Konzipierung und Entwicklung einer Internetplattform zur Veröffentlichung von Insolvenzen. ist die Vorlage einer Liquidationsbilanz beim Bundesanzeiger.

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Wirtschaftsauskünfte, Handelsregisterveröffentlichungen und Branchenrecherchen geben die Möglichkeit dazu. Neben dem Firmenbuch ist eine der Grundlagen für die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens der Bundesanzeiger. Die von Insolvenzen betroffenen Firmen dürfen keine eigenen Geschäftsaktivitäten mehr durchführen. Handelsregisterveröffentlichungen beinhalten zum einen Firmeneintragungen und zum anderen Ankündigungen von bereits eröffneten Vorgängen.

Sind Insolvenzanträge gestellt, werden diese geprüft. Die Folge ist entweder die Einleitung des Insolvenzverfahrens oder die Ablehnung des Insolvenzantrags mangels Vermögens. Mit der Einleitung des Insolvenzverfahrens bestellt das zuständige Amtsgericht einen Konkursverwalter. Hier finden Sie neben einigen weiteren Mitteilungen aus dem Bundesanzeiger auch Informationen über das eröffnete Konkursverfahren. Der Abruf der Verfahrensliste ist kostenlos.

Wichtiger Hinweis: Mitteilungen über ein eröffnetes Prüfverfahren sind im Bundesanzeiger abrufbar, nicht jedoch Insolvenzanzeigen. Sie sind auf dem Bundes- und Landesinformationsportal zu sehen. Auf dieser Seite erhalten Sie Informationen über Fristen, die Einleitung und Beendigung von Konkursverfahren oder die eingeleiteten Absicherungsmaßnahmen. Sie können sich auch über Insolvenzportale im Netz wie Insolnet.de erkundigen.

Bei den Grunddaten handelt es sich um die des elektronischen Bundesanzeigers. 4. Außerdem wurden die verfahrensrelevanten Angaben der Konkursverwalter erfasst. Hierzu zählen unter anderem Insolvenzgerichtsbeschlüsse, Niederschriften, Insolvenzpläne und Vermögensverzeichnisse. Im Übrigen findet man auf dem Webportal nicht nur die Insolvenzen von Firmen. Welche Hilfe bietet Ihnen dieser Beitrag?

HGB: Veröffentlichung des Jahresabschlusses im Insolvenzfall

Zusammenfassung der Rechtssprechung des Landgerichts Bonn zu Insolvenzfällen: Diese Angabepflicht gilt auch für Unternehmen, deren Vermögenswerte einem Konkursverfahren unterliegen. Ein Bußgeldverfahren gegen den Konkursverwalter konnte jedoch nicht durchgeführt werden, da er kein Generalvertreter oder Organe der Firma wäre. Das Insolvenzunternehmen war aufgrund der Insolvenzanpassung nicht in der Lage, dies offenzulegen, es wäre diesbezüglich kein Vorwurf.

Diese Informationspflicht blieb bei den Rechtsvertretern bestehen, allerdings nur in Bezug auf insolvente Vermögenswerte. Wäre kein insolvenzfreier Bestand verfügbar, müsste eine „Null-Bilanz“ ausgewiesen werden. Jedoch sind die Rechtsvertreter nicht dazu angehalten, die Veröffentlichung aus ihrem privaten Kapital zu bezahlen. Reicht das aus der Zahlungsunfähigkeit freigesetzte Insolvenzvermögen nicht aus, um die Auskunftskosten zu decken, ist ein Bußgeldverfahren gegen die Rechtsvertreter nicht zulässig.

Im Falle der Aufhebung des Insolvenzverfahrens durch Beschluss des Insolvenzplans ist ein Bußgeldverfahren gegen die (ggf. neuen) Rechtsvertreter auch für frühere Perioden möglich. Das Insolvenzunternehmen ist nach wie vor zur Rechenschaftslegung nach 155 Abs. 1a InvG angehalten, so dass seine nach wie vor amtierenden Rechtsvertreter den Jahresabschluß nach § 325 HGB veröffentlichen müssen.

Der Insolvenzverwalter kann aus rechtlichen Gründen nicht mehr auf Rückstellungen für die Erhöhung der Kosten der Rechnungsstellung und Bekanntgabe aufgrund der Insolvenzanpassung infolge der Insolvenzeröffnung gemäß 35, 80 AktG zurückgreifen, so dass er die unterlassene Bekanntgabe gemäß § 325 HGB nicht zu vertreten hat. Die noch amtierenden Organmitglieder der Insolvenzfirma sind nicht zur Finanzierung der Erfuellung der Offenlegungspflicht nach § 325 HGB aus ihrem privaten Vermögen verpflichtet. 4.

Die Wirkung der Drohverfügung, gegen die nicht oder nicht fristgerecht Widerspruch erhoben wurde, bezieht sich nicht auf das Versäumnis der Offenbarung nach § 325 HGB.

Dieses Prinzip gilt jedoch nicht im Insolvenz- oder Vollstreckungsverfahren hinsichtlich der Angabe freigegebener Vermögensgegenstände, da keine Vermögensgegenstände freigesetzt werden, die eine Wertermittlung zulassen. Landgericht Bonn, Urteil vom 13. November 2008 (Az. 30 T 275/08): Der Konkursverwalter ist kein zugelassener Empfänger der handels- und währungsrechtlichen Auskunftspflicht. Erstens: 325 Abs. 1 und 2 HGB schreibt den Vertretern von Körperschaften die Pflicht zur Unterrichtung vor.

Andererseits kann gemäß 335 Abs. 1 Sätze 1 und 3 HGB ein Bußgeldverfahren nur gegen die zur Vertretung einer Gesellschaft befugten Organmitglieder oder gegen diese selbst, nicht aber gegen den Konkursverwalter eingeleitet werden. Nach § 155 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 HGB ist die Gesellschaft nach wie vor zur kaufmännischen Buchführung verpflichtend, so dass ihre nach wie vor amtierenden Rechtsvertreter den Abschluss nach 325 Abs. 1 und Abs. 1 HGB aufzustellen haben.

In der Praxis muss daher eine so genannte Null-Bilanz erstellt und offengelegt werden, es sei denn, dass bei der Insolvenzverwaltung sowieso insolvenzfreie Vermögenswerte zur Verfügung stehen. Weil es Außenstehenden regelmässig nicht bekannt ist, ob und in welchem Umfang insolvenzfreie Vermögenswerte bei der Insolvenz-Gesellschaft zur Verfügung stehen, gibt es immer ein Interesse der Kreditgeber an der schutzwürdigen Veröffentlichung der Abschlüsse, auch derjenigen von Insolvenz-Gesellschaften, entsprechend dem Sinne und der Zweckbestimmung der ordnungsgemäßen Auskunftspflicht.

Das LG Bonn, Beschluss vom 7. Mai 2008 (Az. 11 T 50/07): Die Verpflichtung zur Vorlage der Abschlussunterlagen beim Europäischen Bundesanzeiger gilt auch für Unternehmen, deren Vermögensgegenstände einem Konkursverfahren unterliegen. Selbst wenn sich ein Unternehmen in einem Konkursverfahren befand, muss es die gesetzlichen Fristen für die Vorlage seines Abschlusses einhalten.

Der Verpflichtung zur rechtzeitigen Vorlage muss dann der Konkursverwalter hinsichtlich der Konkursmasse nachkommen. Dieser Zeitraum wird auch nicht von der sechswöchigen Periode überschrieben, die es den Unternehmen erlaubt, der Verhängung einer Geldstrafe zu entkommen.

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